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Volleyball: 2. Bundesliga Nord Frauen

BBSC Berlin mindestens eine Nummer zu groß für den BSV Ostbevern

Ostbevern

Deutlich mit 0:3 verlor der BSV Ostbevern beim BBSC Berlin. Der Tabellenvierte war mindestens eine Nummer zu groß für den Aufsteiger aus dem Münsterland. Fußballfans von Union Berlin machten ordentlich Stimmung, sorgten aber auch für eine Spielunterbrechung.

-rau-

Sophia Fallah wurde zum ersten Mal als MVP gekürt. Foto: Aumüller

Das ging schnell, das war ganz deutlich: Am ersten Tag ihrer Berlin-Reise durften sich die Volleyballerinnen des BSV Ostbevern keine Hoffnungen auf einen Punktgewinn machen. Der BBSC Berlin, Tabellenvierter der 2. Bundesliga Nord, zog am Samstagabend beim 3:0 (25:14, 25:15, 25:16) alle Register.

Dominik Münch

„Berlin war die klar bessere Mannschaft, wir haben kein Land gesehen“, gestand BSV-Trainer Dominik Münch nach der höchst einseitigen Partie. „Alle drei Sätze waren ziemlich früh entschieden, alle waren deutlich. Wir müssen das Spiel schnell abhaken und einfach akzeptieren, dass Berlin noch stärker war als im Hinspiel.“ Das endete 1:3 aus Ostbeverner Sicht.

Dass der erste Teil des Doppelspieltags in der Hauptstadt so schnell entschieden war, hatte auch etwas Gutes. So konnte das Team aus dem Münsterland schneller wieder die Akkus aufladen für das wichtige Match am Sonntagnachmittag beim VCO Berlin. Durch den Sieg von Essen in Köln sind die BSV-Frauen wieder auf einen der beiden Abstiegsplätze abgerutscht.

Dominik Münch

Der Aufsteiger hatte am Samstag nicht die Kragenweite des BBSC. „Berlin hat sehr kompakt gespielt, sehr druckvoll mit hohem Tempo, sehr selbstbewusst. Die waren uns in allen Bereichen immer einen Schritt voraus“, erklärte Münch. Angesichts des Dauer-Drucks zeigten die BSV-Frauen auch nicht ihre beste Leistung. Gute Phasen mit eigenem Druck blieben die Ausnahme. Mittelblockerin Sophia Fallah hatte einige gute Aktionen am Netz und wurde dafür als MVP gekürt, als wertvollste Spielerin ihrer Mannschaft.

Knapp 280 Zuschauer

Knapp 280 Zuschauer sahen das Match. Der Großteil davon waren Fußballfans von Union Berlin, die nach dem 3:1-Sieg des Bundesligisten gegen Hoffenheim in der nahe gelegenen Alten Försterei in die Sporthalle Hämmerlingstraße gezogen waren. Sie sorgten für ordentlich Stimmung, aber auch für eine zehnminütige Spielunterbrechung, weil sie Toilettenpapierrollen aufs Feld geworfen hatten.

Münch und seine Truppe nahmen es gelassen. Auf den Spielverlauf hatte das Ganze keine Auswirkungen. Dafür war der BBSC an diesem Abend viel zu stark.

BSV-Frauen: Hattemer, Roer, Kerkhoff, Pasel, Fallah, Lüpken, Mersch-Schneider, Seidel, Knight, A. Dreckmann, Strothoff, L. Dreckmann, Horstmann.

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