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Schwimmen: DJM in Berlin

Bronze für Falk Lömke – erste Medaille für die SGS Münster

Münster

Der Auftakt lässt doch hoffen! Bei den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften (DJM) in Berlin lief es für die Schwimmer der SGS Münster am ersten Tag ganz erfreulich. Es gab sogar die erste Medaille. Falk Lömke (Jahrgang 2005) sicherte sich Bronze über 50 Meter Freistil.

-hen-

Bronze: Falk Lömke Foto: SGS

Die Deutschen Jahrgangsmeisterschaften (DJM) in Berlin liefen für die Schwimmer der SGS Münster erfolgreich an. „Das war ein guter erster Tag“, bilanzierte Trainer Markus Erth nach den ersten Wettkämpfen in der Schwimm- und Sprunghalle im Europasportpark.

Für den Höhepunkt sorgte Falk Lömke (Jahrgang 2005). Er schwamm gleich bei seinem ersten Start zu einer Medaille, gewann über 50 Meter Freistil in 23,86 Sekunden Bronze hinter den zeitgleichen Aaron Leupold (Potsdamer SV) und Martins Zabothens (PSV Cottbus), die neun Hundertstel schneller waren. In das Finale war Lömke in 23,84 Sekunden als Vorlaufsschnellster eingezogen, im Endlauf bestätigte der Rückenspezialist dann seine Zeit.

Auch Valentin Schnermann (2004) war auf den Punkt in Top-Verfassung, schwamm über 400 Meter Lagen in Bestzeit (4:46,07 Minuten) als Achter in den Endlauf. Dabei schlug er Chris Porii (SV Nickar Heidelberg) um 71 Hundertstel die Final-Tür vor der Nase zu. Das Finale ging er sodann zu schnell an, wie sein Coach bestätigte. Mehr als Platz acht mit zumindest neuer Bestzeit (4:45,00 Minuten) war aber so nicht drin.

Zuvor, praktisch zum Einschwimmen unter Wettkampfbedingungen, war er über 50 Meter Freistil in 25,28 Sekunden 24. geworden, im Jahrgang 2007 belegte Kevin Kock Rang 23 (27,10 Sekunden). Auch für ihn war es ein Warm-up für die 1500 Meter, die er in Bestzeit von 17:26,60 Minuten beendete – als starker Neunter.

Einen guten Eindruck hinterließen zum DJM-Auftakt auch Maximilian Kassenbrock und Moritz Brinkmann (beide 2006) über 50 Meter Brust. So schlug Kassenbrock in 32,57 Sekunden und damit 27 Hundertstel unter seiner Meldezeit als 18. an, zwei Plätze dahinter folgte sein Vereinskollege in 32,61 Sekunden und damit gut vier Zehntel schneller als gemeldet. Ebenfalls über die 50 Meter Brust ging Tina Wetzel (2005) ins Wasser – und verpasste als Elfte nur um 19 Hundertstel das Finale der besten acht. In 34,48 Sekunden unterbot aber auch sie ihre Meldezeit (35,19 Sekunden). Eine Steigerung zeigten auch Patricia Rutz (2008) und Yuhyeon Nam (2005), die über 50 Meter Freistil die Ränge 16 und 24 belegten. „Beide waren ­allerdings sehr nervös“, wie Erth beobachtete.

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