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Reiten: Turnier der Sieger

Comeback auf dem Schlossplatz - Karten jetzt erhältlich

Münster

Drei Jahre ist die letzte Ausgabe des Turniers der Sieger inzwischen her. Die Pandemie verhinderte in den vergangenen beiden Jahren die Austragung der 65. Auflage. Im August geht es endlich wieder los - mit dem Start des Vorverkaufs zündete die nächste Stufe der Vorbereitung.

Von Henner Henning

Zurück auf dem Schlossplatz: Ab dem 25. August findet das Turnier der Sieger statt, der Vorverkauf läuft bereits. Foto: Jürgen Peperhowe

Es war ein Stück Geschichte, das am 4. August 2019 ein Amazonen-Trio in Münster geschrieben hatte. Charlotte Bettendorf vor Angelica Augustsson Zanotelli und Simone Blum – drei Springreiterinnen beim Großen Preis vorne, das hatte es in der so langen Historie des Turniers der Sieger noch nicht gegeben. Was damals noch niemand ahnte: Dieser besondere Moment war bislang der letzte, danach blieb der Schlossplatz pferdefrei. Die immer noch andauernde Corona-Pandemie verhinderte 2020 und 2021 die 65. Auflage, die nun nach drei Jahren langer Pause vom 25. bis zum 28. August endlich steigen wird – und für die es seit diesem Montag auch Karten gibt.

Mit dem Start des Vorverkaufs zündet die nächste Stufe der Vorbereitung. Mit dem aktuellen Stand ist Hendrik Snoek als Präsident des gastgebenden Westfälischen Reitervereins zufrieden. „Es läuft gut, es ist alles auf dem Weg.“ Einzig die in vielen Branchen üblichen Schwierigkeiten mit der Verfügbarkeit von Personal (in diesem Fall etwa beim Aufbau des Turniergeländes) und mit steigenden Kosten in vielen Segmenten bereiten Probleme. „Das bekommen wir hin, macht es aber nicht leichter“, sagt Snoek.

Einige Interessenten haben sich bereits gemeldet

Sportlich dagegen vertrauen er und seine Mitstreiter im Kern auf das bewährte Programm. Im Parcours wird es wieder auf der Großen, Mittleren und Kleinen Tour um die Siegerschleifen gehen, der Große Preis wird wieder zur Bemer Riders Tour gehören. So langsam trudeln erste Anfragen von Springreitern ein, „eine Menge Interessenten“ haben schon einmal bei Snoek vorgefühlt. Nennungsschluss ist allerdings erst Ende Juli. „Wir werden wieder viele gute, interessante Reiter begrüßen dürfen“, so Snoek.

Gleiches gilt in der Regel für die Dressur, in der sich das Programm ein wenig verändert hat. Statt den Prüfungen der Kleinen Tour findet erstmals eine Etappe des Derby-Dressage-Cups (für U-25-Reiter sowie für junge Pferde) vor dem Schloss statt. Auf der Großen Tour mit Grand Prix, der Flutlicht-Kür am Samstagabend mit einem Teilnehmer mehr als zuvor und dem Special bleibt alles beim Alten. Dorothee Schneider, Hubertus Schmidt und Anabel Balkenhol haben bei Michael Klimke, Vizepräsident des Reitervereins und zuständig für die Dressur, schon angeklopft.

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