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Volleyball: DVV-Pokal, Viertelfinale

Ein Wunschlos führt den USC Münster nach Wiesbaden

Münster

Der Weg nach Mannheim, wo das Pokal-Finale am 6. März 2022 stattfinden wird, führt den USC Münster über Wiesbaden. In der hessischen Landeshauptstadt gastiert der Volleyball-Bundesligist im Viertelfinale, wie die Ausloung am Montag ergab. Für Trainerin Lisa Thomsen sogar ein kleines Wunschlos, bekommt der USC die Möglichkeit, gegen den VCW noch etwas geradezurücken.

Von Henner Henning

Wiedersehen im Pokal-Viertelfinale: Münsters Marta Hurst gastiert dann mit dem USC bei den Wiesbadenerinnen um Anna Wruck (l.) und Kveta Grabovska. Foto: Jürgen Peperhowe

Beim USC Münster war am Montag Geduld gefragt, ehe der Gegner für das Viertelfinale im DVV-Pokal feststand. Um eine gute Stunde verzögerte sich der Start der Live-Übertragung, technische Probleme waren der Grund. Dann aber ging alles ganz schnell. Beachvolleyballerin Melanie Gernert fischte den USC als zweite Kugel aus dem Lostopf – das bedeutete ein Auswärtsspiel, und zwar beim VC Wiesbaden. Ein ewig junges Duell zweier Bundesligisten, die sich in der jüngeren Vergangenheit regelmäßig auf Augenhöhe begegneten.

Für USC-Trainerin Lisa Thomsen ist der VCW sogar ein Wunschlos. „Als wir am Sonntag auf dem Rückweg waren, habe ich gesagt, dass ich gerne gegen Wiesbaden spielen würde“, sagte die 36-Jährige nach dem klaren 3:0-Erfolg ihrer Mannschaft im Achtelfinale beim Drittligisten TSV Unterhaching. „Denn mit dem VCW haben wir noch eine Rechnung offen.“ Thomsen spielt dabei auf das jüngste Treffen an, als Münster in der Halle Berg Fidel nach zwei vergebenen Matchbällen noch im Tiebreak verlor.

Letztes Pokal-Duell vor fünf Jahren

Es war eine von vielen umkämpften Partien, die sich der USC und der VCW lieferten. Das bislang letzte Pokal-Duell gab es am 26. Oktober 2016, damals siegte Münster im Achtelfinale vor über 2000 Zuschauern im Tiebreak. Seit dieser Partie vor gut fünf Jahren spielten die beiden Kontrahenten elfmal in der Bundesliga um Punkte – und gingen dabei sechsmal über die volle Distanz. In der Bilanz hat Münster die Nase vorn und gewann sieben dieser elf Vergleiche – verlor allerdings den letzten am 23. Oktober.

Die Chance zur Revanche bekommen Kapitänin Marta Hurst und Co. nun also schon vor dem Wiedersehen in der Rückrunde. Am 27. oder 28. November wird das Viertelfinale ausgetragen.

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