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Fußball: Regionalliga

Ende der Torhüter-Misere bei den Preußen in Aussicht

Münster

Das waren schon schwere Hiobsbotschaften, die die erste und zweite Mannschaft von Preußen Münster in den vergangenen Tagen und Wochen bezüglich ihrer Torhüter erreichten. Noch mal nachlegen im Kasten? Kein Thema. Denn die Keeper kehren nun schnell nacheinander zurück.

Von Thomas Rellmann

Max Schulze Niehues kehrt nach seinem Magen-Darm-Infekt bald zurück. Foto: Jürgen Peperhowe

Die Torhüter-Problematik nahm bei Preußen Münster in den vergangenen Wochen fast abstruse Züge an. Trotzdem wird der Club „auf keinen Fall“ im Winter noch mal tätig werden zwischen den Pfosten, wie Sportchef Peter Niemeyer betont. Denn fast alle Keeper sollen in den nächsten Tagen nach und nach wieder mitmischen. „Trotzdem war die Misere Wahnsinn, sowas habe ich noch nicht erlebt“, sagt der 38-Jährige.

Seine Hoffnung: Max Schulze Niehues, die Nummer eins, steigt diese Woche nach überstandener Magen-Darm-Erkrankung wieder ein. Sein Vertreter Marko Dedovic hat zum Vorbereitungsbeginn am 3. Januar die Corona-Quarantäne „abgesessen“, und Steffen Westphal als dritter Mann sprang nach eigens überstandener Knöchelverletzung bereits beim 2:0 in Aachen erfolgreich ein. Da er – anders als Feldspieler Marius Mause – noch nicht 23 ist, durfte er tags darauf mit der Reserve auch in der Oberliga spielen (1:1 in Kaan-Marienborn).

Nur Flasse fehlt auf Sicht

Vierter Schnapper im Bunde ist Veith Walde, der am Tivoli auf der Bank saß und nach einer Corona-Infektion im November auch eine Pause hinter sich hat. Das zudem für die U 23 vorgesehene Eigengewächs Felix Flasse fällt noch Monate aus (Meniskusschaden), doch die anderen Schlussmänner sollten in Kürze wieder voll einsatzfähig sein. „Wir waren uns eigentlich sicher, dass fünf Keeper für zwei Mannschaften ausreichen“; sagte Niemeyer. Aus der A-Jugend stand Kevin Hardensett jüngst als Ersatzmann im Profi-Kader (beim Pokalspiel gegen Erkenschwick) sowie mehrmals im Oberliga-Aufgebot, obwohl er in der U 19 nicht die Nummer eins ist. Hintergrund: Matthias Bräuer und Tom Alter besaßen als Jungjahrgänge noch keine Einsatzberechtigung für die Senioren-Teams.

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