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Handball: 3. Liga

Ernüchterung beim HLZ Ahlener SG nach Derbypleite

Ahlen

Ernüchterung beim HLZ Ahlener SG. Denn das hatte sich die Mannschaft von Trainer Frederik Neuhaus ganz anders vorgestellt. Auch eine engagierte Schlussoffensive vermochte die Derbyniederlage nicht zu verhindern. Besonders für einen Spieler verlief das Wiedersehen gar nicht wie erwartet.

Von Harald Hübl

Dominik Spannekrebs (Mitte) ackerte im Rückraum für zwei. Viermal traf er für die Drittliga-Handballer des HLZ Ahlener SG. Trotzdem unterlag seine Mannschaft dem ASV Hamm-Westfalen mit 29:30. Foto: Toppmoeller

Die letzte Viertelstunde im Nachbarschaftsduell des HLZ Ahlener SG gegen den ASV Hamm-Westfalen II war nichts für schwache Nerven. In der 47. Minute sahen die Gäste, die vom Ahlener Dirk Schmidtmeier trainiert werden, schon wie der sichere Sieger aus. Da lag die Zweitliga-Reserve aus der Nachbarstadt mit 21:26 in Führung. Am Ende stand aus Ahlener Sicht ein 29:30 (15:18).

Mit dem Mute der Verzweiflung kämpfte sich die HLZ-Sieben wieder auf auf 29:30 (60.) heran, kam dann noch einmal in Ballbesitz und hatte noch 26 Sekunden Zeit, den Ausgleich zu erzielen. Doch der letzte Pass fand seinen Adressaten nicht,so dass die Mannschaft von Trainer Freddy Neuhaus in die zweite Saisonniederlage einwilligen musste.

HLZ läuft ASV-Führung hinterher

Zuvor sahen die 700 Zuschauer in der Friedrich-Ebert-Halle eine einseitige Partie, in der die Gäste meist den Ton angaben. Die Neuhaus-Sieben ging 3:1 (3.) in Führung, doch dann setzte sich der ASV mit einem 6:1-Lauf auf 4:7 ab. Nach 16 Minuten glichen die Wersestädter zum 8:8 aus, mussten dann aber stets einer Hammer-Führung hinterherlaufen. Mit dem Pausenpfiff erzielten die Gäste die 15:18-Halbzeitführung.

Wiencek und Spiekermann glücklos

Nach dem Wiederanpfiff verkürzten die Gastgeber auf 16:18 (31.), doch dann diktierte der ASV das Geschehen. Nach 40 Minuten waren die Hammer auf fünf Tore enteilt. Da stand es 17:22. Neuhaus reagierte und brachte für die glücklos agierenden David Wiencek, früher selbst im ASV-Dress, und David Spiekermann die beiden 19-jährigen Luca Harhoff und Til-Colin Schmidt im Rückraum. Eine Maßnahme die fruchtete, denn in doppelter Überzahl blies die HLZ-Sieben zur Attacke, kämpfte sich bis zur letzten Minute wieder heran.

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