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Badminton: Bundesliga

Fast perfektes Wochenende – Union Lüdinghausen punktet vierfach

Lüdinghausen

Union Lüdinghausen hat am Sonntag den 1. BC Beuel mit 6:1 bezwungen und in der Tabelle ordentlich Boden gutgemacht. Fast noch höher ist das 3:4 vom Vortag gegen Branchenkrösus 1. BC Wipperfeld zu bewerten.

Von Florian Levenig

Nimm du ihn, ich hab’ ihn sicher: Aram Mahmoud (l.) und Ties van der Lecq verloren nur in dieser Szene den Überblick. Foto: flo

Für Badminton-Bundesligist Union Lüdinghausen war es ein fast perfektes Wochenende. Erst knöpften die Nullachter der Übermannschaft 1. BC Wipperfeld beim 3:4 einen Zähler ab, der im Vorfeld so nicht zwingend eingeplant war. Und tags darauf gab’s, beim 6:1 gegen den 1. BC Beuel, gar die volle Punktausbeute. Überdies machten die Steverstädter in der Tabelle zwei Plätze gut und finden sich unversehens auf einem Playoff-Rang wieder. „Wir hatten gehofft, dass wir aus beiden Begegnungen zusammen drei Zähler holen. Dass es jetzt vier geworden sind: umso schöner“, zog 08-Teammanager Michael Schnaase ausgesprochen zufrieden Bilanz.

Vor allem am Samstag, in der Neuauflage des Vorjahreshalbfinals, straften die Schwarz-Roten all jene Lügen, die sie nach der Vorrunde bereits abgeschrieben hatten. Und das, obwohl der Branchenprimus mit Ausnahme von Marvin Seidel fast alles aufgeboten hatte, was der Fünf-Sterne-Kader der Oberbergischen hergibt.

Fransman und zweites Doppel stark

Dass Yvonne Li sich für die bittere Final-Four-Pleite gegen Kristin Kuuba revanchieren würde: Gut, das kam jetzt nicht so furchtbar überraschend. Bemerkenswert waren da schon eher die Siege im zweiten Doppel und im zweiten Einzel. „Die Alten haben’s rausgerissen“, witzelte Josche Zurwonne. Womit er zum einen Nick Fransman meinte, der den Finnen Iikka Heino – seit vielen Jahren eine Bank in der Eliteklasse – niederrang (nach 2:6-Rückstand im Entscheidungsdurchgang). Aber auch Team-Senior Zurwonne selbst hatte entscheidenden Anteil am Teilerfolg gegen Wipperfeld. An der Seite von Max Weißkirchen bezwang er Matthew und Christopher Grimley – die schottischen Zwillinge zählen zur erweiterten europäischen Spitze – in vier Sätzen.

Auch am Sonntag sprühten Weißkirchen/Zurwonne vor Elan und Spielwitz – ebenso wie auf dem anderen Court Aram Mahmoud und Ties van der Lecq, die sich im Duell mit der Bonner Top-Paarung Felix Hammes/Moritz Rappen mit 3:2 behaupteten. Nicht ganz so spannend machten es Li, Mahmoud, Fransman und das Damen-Doppel Li/Linda Efler, die ihren Kontrahenten keinen einzigen Satzgewinn gönnten.

Es hätte sogar – wie im Hinspiel – ein 7:0 für Lüdinghausen werden können. Van der Lecq und Eva Janssens hatten im abschließenden Mixed gegen Zach Russ/Lara Käpplein in den Abschnitten vier und fünf jeweils Matchbälle, verloren aber beide mit 11:13. Nur waren die drei Punkte da längst im Sack.

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