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Handball: 3. Liga

Für Aurich wird es beim HLZ Ahlener SG schaurig

Ahlen

Am Ende wurde es für Aurich schaurig. Fair aber erkannten die Gäste aus Ostfriesland die Dominanz des HLZ Ahlener SG an. Wobei gleich einige Spieler aus dem Team der Gastgeber herausragten. Einer verdiente sich sogar das Prädikat „fantastisch“

Von Harald Hübl

Kaum zu bremsen: David Spiekermann (M.) und der heimische Drittligist beim souveränen Heimsieg über den OHV Aurich. Foto: Toppmöller

Als Ferdi Hümmecke zwölf Sekunden vor dem Abpfiff den 31:26 (17:12)-Endstand vom Kreis erzielte, hielt es die Zuschauer in der Friedrich-Ebert-Halle schon lange nicht mehr auf ihren Sitzen. Mit einer Demonstration der Stärke setzten sich die Drittliga-Handballer des HLZ Ahlener SG gegen den favorisierten Gast aus Aurich durch.

Dem Ostfriesische Handballverein (OHV) gelang es nur in der Anfangsphase der Partie, die Mannschaft von Trainer Frederik Neuhaus vor Probleme zu stellen. Nach sieben Minuten führten die Gäste mit 4:1. Doch davon ließen sich die Wersestädter nicht beeindrucken. Benedikt Bayer, Nico Horn und Dominik Spannekrebs glichen zum 4:4 (9.) aus. Bis zum 9:9 (19.) war es ein Spiel auf Augenhöhe, doch dann diktierte das HLZ-Team das Geschehen.

Mannschaft gibt die richtige Antwort

„Die Mannschaft hat die richtige Antwort auf die Niederlage bei LIT gegeben“, lobte Freddy Neuhaus. „Wir haben das Spiel intensiv aufgearbeitet. Die Jungs haben den Matchplan konsequent durchgezogen. Das war der Schlüssel zum Erfolg.“ Zu Spielbeginn habe dem Angriff noch die nötige Tiefe gefehlt, bemängelte Neuhaus. Doch er brachte seine Männer schnell wieder auf Kurs, und mit jeder gelungenen Aktion holten sich seine Spieler das nötige Selbstvertrauen, um gegen den Favoriten nicht nur zu bestehen, sondern das Spiel an sich zu reißen und zu dominieren.

Torhüter Kroker mit einer Quote von fast 50 Prozent

Bis zur Pause setzten sich die Gastgeber auf 17:12 ab. Die HLZ-Sieben war nach der deutlichen Niederlage in Nordhemmern nicht wiederzuerkennen. Den Grundstein für den Erfolg über den OHV legten die Ahlener in der Abwehr. Engagiert und lauffreudig setzten sie die Norddeutschen unter Druck und zwangen sie zu Würfen, die ein gut aufgelegter Sven Kroker im Tor reihenweise entschärfte. „Sven hat eine Quote von fast 50 Prozent gehaltener Bälle erreicht. Das ist fantastisch“, hob Neuhaus hervor. „Die Abwehr hat ihn super unterstützt.“

Gäste-Trainer Arek Blacha

Im Angriff ließen Spannekrebs & Co. Ball und Gegner laufen, erspielten sich so beste Chancen, die sie auch konsequent nutzten. So setzte sich die HLZ-Sieben über 21:15 (39.) auf vorentscheidende 27:19 (52.) ab. „Das war eine geschlossene Mannschaftsleistung“, bilanzierte der HLZ-Trainer nach dem Abpfiff. Und auch Gästetrainer Arek Blacha erkannte die souveräne Leistung der Gastgeber an: „Ahlen war das bissigere Team und hat verdient gewonnen“.

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