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Schwimmen: Deutsche Jahrgangsmeisterschaften in Berlin

Gold und Vereinsrekord: Lömke und Schürmann lassen SGS jubeln

Münster

Was für ein erster Tag für die SGS bei den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften in Berlin. Am Dienstag startete Top-Talent Falk Lömke direkt mit einer Goldmedaille und verteidigte seinen Titel. Aber Auch Lion Telmo Schürmann überraschte mit Rekordzeit.

Von Camillo von Ketteler

Überraschte am ersten Tag der Deutschen Jahrgangsmeisterschaften in Berlin mit einem Vereinsrekord über die 200 Meter Schmetterling: SGS-Schwimmer Lion Telmo Schürmann. Foto: Martin Wetzel

Der erste Tag bei den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften in Berlin ist geschafft für die SGS – und brachte gleich eine Goldmedaille und einen Vereinsrekord für die Truppe aus Münster. Falk Lömke (Jahrgang 2005) schnappte sich wie schon im Vorjahr den Titel über 100 Meter Freistil. Nach 51,72 Sekunden schlug der 16-Jährige an und ließ die Konkurrenz mit Bestzeit hinter sich.

„Mann, ist das geil! Wir haben Blut und Wasser geschwitzt, ich kann heute sicherlich nicht schlafen“, jubelte SGS-Trainer Jens Okunneck, der am Dienstag auch noch einen weiteren Grund zur Freude hatte. Lion Telmo Schürmann (2005) schlug im Vorlauf über 200 Meter Schmetterling nach 2:09,81 Minuten als Sechster an und schwamm mit dieser Vereinsrekordzeit ins Finale. „Neben Falk natürlich die Überraschung des Tages“, sagte Okunneck, der mächtig stolz auf seinen Schützling war. Den Endlauf schloss Schürmann dann nach 2:12,07 Minuten als Achter ab. „Das Finale ist er sehr engagiert angegangen und hinten raus dann ein bisschen eingebrochen“, sagte Trainer Okunneck.

Okunneck: „Super Leistungen insgesamt"

Über die 200 Meter Schmetterling startete auch Mira Lynn Kulik (2009), die im Vorlauf nach 2:47,13 Minuten als 14. anschlug und das Finale genauso verpasste wie Olivia Hopfinger (2008), die nach 2:37,39 Minuten Elfte wurde. Auch für Robert Settle (2004) reichte es nicht zum Einzug in den Endlauf, in 2:19,01 Minuten schwamm er auf den elften Platz. „Super Leistungen insgesamt, alle haben Tolles geleistet“, sagte Okunneck.

Die SGS-Delegation in Berlin. Foto: Anke Sundermeier

Jule Bergerfurth (2009) startete über 50 Meter Brust und schlug nach 37,73 Sekunden als 24. an. Schneller war Tina Wetzel (2005) über die gleiche Distanz, sie brauchte nur 34,54 Sekunden und wurde im Vorlauf Neunte. Fürs Finale reichte es jedoch bei den beiden nicht. Maximilian Kassenbrock (2006) beendete seinen Vorlauf über die gleiche Distanz als starker 21. (32,16 Sekunden), Moritz Brinkmann (2006) schlug nur einen Augenblick später als 28. (32,73 Sekunden) an. Kevin Kock (2007) startete über 1500 Meter Freistil und beendete den Vorlauf als 15. nach 17:56,79 Minuten.

Lömke bestätigt seinen Titel

Weiter ging es über die 100 Meter Freistil, Ronja Gerling (2009) brauchte für ihren Vorlauf 1:02,86 Minuten und kam mit persönlicher Bestzeit als 13. ins Ziel. Patricia Rutz (2008) verpasste das Finale nach 1:03,18 als 17. ebenfalls. Auch Jakob Wiens (2009) musste sich als 16. (1:00,84 Minuten) vorzeitig verabschieden, für Valentin Schnermann (2004) war als 13. (53,54 Sekunden) Schluss. Die Medaillenhoffnungen ruhten also einmal mehr über 100 Meter Freistil auf Lömke, dem zweiten SGS-Finalisten des Tages. Als Sechster qualifizierte er sich in 52,59 Sekunden für das Finale, kämpfte sich an seinen Mitstreitern vorbei, toppte seine Zeit und sicherte sich erneut Gold. „Ein toller erster Tag“, schloss Okunneck.

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