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Fußball: Regionalliga West

Preußen-Trainer Hildmann setzt vor Heimspiel gegen Lippstadt zwei Schwerpunkte

Münster

Das dritte Heimspiel binnen zehn Tagen für die Preußen, zum dritten Mal Flutlicht. Am Freitagabend ist der SV Lippstadt zu Gast. Im Vergleich zum Sieg über Schalkes Zweite wird es Änderungen geben. Die Trainingswoche nutzte Coach Sascha Hildmann für zwei Schwerpunkte.

Von Thomas Rellmann

Thorben Deters kam gegen Schalke von der Bank. Der beste Torschütze dürfte nun in die Startelf zurückkehren. Foto: Jürgen Peperhowe

Die beste Preußen-Nachricht des Tages lieferte Alexander Langlitz. Der Routinier kommt trotz einer Schädigung an der Schulter um einen Eingriff herum und kann vielleicht in der nächsten Woche schon wieder voll mitmischen. Eine Operation ist erst mittelfristig notwendig, so die Meinung der Spezialisten. Aktuell trainiert der 30-Jährige kontaktlos. Für das Heimspiel gegen den SV Lippstadt (19.30 Uhr) ist er noch kein Thema.

Hoffmeier meldet sich fit

Trotzdem wird es in der dritten von vier Partien am Stück an der Hammer Straße (inklusive Pokal) wieder ein paar Änderungen geben. Marcel Hoffmeier, der vor sieben Tagen beim 3:0 gegen den FC Schalke 04 II kurzfristig mit Adduktorenproblemen passen musste, dürfte zurückkehren. „Ich habe mich gut behandeln lassen, war beim Osteopathen. Da sollte es keine Probleme mehr geben, ich fühle mich befreit“, sagt der Verteidiger. Simon Scherder ist hingegen gesperrt. Da deutet sich ein Eins-zu-eins-Tausch an. Top-Schütze Thorben Deters, Mittelstürmer Gerrit Wegkamp oder Marvin Thiel könnten auch zurückkehren. Härtefälle gibt es in jedem Fall, auch wenn Luke Hemmerich nach seiner Erkältung zur Sicherheit nochmal aussetzt.

„Wir haben vielleicht einen kleinen Kader, aber in dem steckt viel Qualität“, sagt Trainer Sascha Hildmann und ist froh über die vielen Wechselmöglichkeiten. „Ich habe vollstes Vertrauen in jeden einzelnen Spieler. Alle müssen sich selbst zurücknehmen, auch wenn sie mal draußen sitzen. Aber in diesem Punkt gab es noch keine Schwierigkeiten bislang.“ Kein SCP-Profi, der in dieser Saison noch nicht ausreichend Einsätze erhalten hätte – keine schlechte Stimmung.

Allerheiligenkirmes Grund für Verlegung

Richtig happy war der Coach über die lange Woche mit vielen Einheiten. An welchen Dingen die Preußen besonders feilten, ist kein Geheimnis. Standards verteidigen und Abschlüsse standen auf dem Programm. „Wir müssen noch besser darin werden, bei ruhenden Bällen Verantwortung für den Raum wie auch den Gegenspieler zu übernehmen. Da geht es darum, noch besser sensibilisiert zu sein. Bisher waren wir manchmal zu sorglos“, so Hildmann.

Zweiter „Kritikpunkt“ Chancenverwertung

Die Chancenverwertung ist „der zweite große Kritikpunkt“, wie der 49-Jährige betont. „Unser Positionsspiel ist gut, wir erarbeiten uns viele Situationen – aber aus denen müssen wir einfach mehr machen.“ Gegen den SVL besteht die Gelegenheit, mehr Effektivität nachzuweisen. „Da kommt ein sehr spielstarker Gegner, der eine gute Anlage auf den Platz bringt. Der Sieg im Pokal war kein Gradmesser“, sagt Hildmann. „Es wird auf jeden Fall eine offenere Partie als gegen Schalke.“ Die drei Vergleiche in den abgelaufenen zwölf Monate entschieden die Münsteraner aber alle deutlich für sich (4:0, 4:0, 5:2). „Es ist eben eine Mannschaft, die sich nicht hinten reinstellt. Das kommt uns entgegen“, urteilt Hoffmeier über sein Ex-Team.

Möglichkeit sich oben einzunisten

Für die Preußen besteht in diesen Wochen zweifellos die Möglichkeit, sich oben einzunisten. Allein im November treten sie drei weitere Mal auf heimischem Geläuf an (Lippstadt, Oberhausen, Wiedenbrück), dazwischen liegt noch der Auswärtsauftritt bei Schlusslicht KFC Uerdingen.

SCP: Schulze Niehues – Schauerte, Ziegele, Hoffmeier, Thiel – Farrona Pulido, Klann, Remberg, Teklab – Deters – Wegkamp

Liveticker aus dem Stadion ab 19 Uhr

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