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Handball: 3. Liga

HLZ-Regisseur Wiencek feiert Wiedersehen mit dem Ex-Club

Ahlen

Gleich für zwei Akteure sorgt am Samstagabend das Drittligaspiel des HLZ Ahlener SG gegen den ASV Hamm-Westfalen II für Wiedersehensfreude mit dem Ex-Club. ASG-Spielmacher David Wiencek zog früher die Fäden bei der Oberliga-Zweiten der Gäste, deren heutiger Trainer Dirk Schmidtmeier prägte erfolgreiche Jahre der Ahlener. Eine Derby ist ohnehin etwas Besonderes. Für die beiden ganz bestimmt.

Von Harald Hübl

Er kennt sie alle: David Wiencek hat für Hamm gespielt, jetzt in Ahlen. Klar, dass er eine Topleistung bringen will. Foto: Wegener

Für David Wiencek, 28-jähriger Spielmacher des Handball-Drittligisten HLZ Ahlener SG, ist das Spiel gegen seinen Ex-Verein ASV Hamm-Westfalen II ein Spiel wie jedes andere. Am Samstag, 18.30 Uhr, zählt für den Blondschopf in der Friedrich-Ebert-Halle nur eins: der Sieg. Das ist für den HLZ-Mittelmann das Maß aller Dinge. So war es auch schon in Oberliga-Zeiten, als er noch im Trikot der Hammer Zweitliga-Reserve auf Torejagd ging. An eine Begegnung gegen die Ahlener denkt Wiencek noch besonders gerne zurück.

„Da habe ich einen richtigen Sahnetag gehabt und zwölf Tore erzielt. Ich werde alles tun, um das wieder gutzumachen“, sagt er mit einem breiten Lächeln. „Wäre schön, wenn das klappt.“ Aber er relativiert seine Aussage. „Es ist nicht wichtig,wer die Tore wirft“, ergänzt er. „Hauptsache, meine Mannschaft setzt sich durch.“ So wie am vergangenen Spieltag beim 29:28-Sieg beim bis dahin ungeschlagenen ATSV Habenhausen. „Das Spiel hat Bock gemacht. Das war nicht mein bestes, aber auch nicht mein schlechtestes“, sagt der Spielmacher. „Wir haben als Mannschaft hervorragend zusammengespielt.“

Frederik Neuhaus, Trainer des HLZ Ahlener SG, lässt keine Zweifel aufkommen

Neuhaus erwartet viel Gegenwehr

Dass das kein leichtes Unterfangen wird, ist dem Mittelmann bewusst. Schließlich sind Ahlen und Hamm Tabellennachbarn. Drei Siege und eine Niederlage schlagen für beide Mannschaften zu Buche. Während sich die Wersestädter in Habenhausen durchsetzten, landete die Mannschaft von Trainer Dirk Schmidtmeier beim Aufsteiger TV Bissendorf-Holte einen 37:28-Kantersieg. „Hamm hat eine gute Mannschaft“, lobt HLZ-Trainer Freddy Neuhaus. „Die wird uns alles abverlangen. Aber meine Spieler haben zuletzteindrucksvoll gezeigt, dass sie kämpfen können. Das wird gegen den ASV ganz wichtig sein.“

Neuhaus erwartet ein betont kämpferisches Derby. „Wir spielen auf Sieg“, lässt er keine Zweifel aufkommen. Das wird sein Gegenüber Schmidtmeier, das Ahlener Handball-Urgestein, genauso sehen. Gegen Cloppenburg (35:23) und GWD Minden II(31:29) haben die Gäste doppelt gepunktet. Nur in Spenge gab es für die Zweitliga-Reserve beim 19:29 einen Dämpfer.

Schwalbe-Comeback verzögert sich noch

Neuhaus muss auch an diesem Wochenende noch auf Linkshänder Matthias Schwalbe verzichten. „Aber Matthias ist am Mittwoch wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen“, erklärt der Ahlener Trainer.

„Ein Derby ist etwas Besonderes. Da kann man noch mal zehn bis 15 Prozent mehr Leistung abrufen als sonst“, ist sich Wiencek sicher. „Und die wollen wir abrufen, damit wir die Punkte zuhause behalten.“

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