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HLZ-Sieben blamiert sich bei 22:31-Pleite

Ahlen

Schon die Derby-Niederlage hatte Fragen aufgeworfen. Die derbe und unerwartete 22:31-Pleite dürfte denn Katalog offener Antworten erheblich vergrößert haben. Nicht nur, weil die Angriffsbemühungen des HLZ Ahlener SG im Versuchsstadium stecken blieben.

Von Harald Hübl

Ausgebremst und stecken geblieben: Foto: Toppmöller

Der Mann des Tages machte nicht viel Aufhebens um seine Leistung. Noah Steinhauer räumte in der Schlussphase seinen Posten zwischen den Pfosten von LIT 1912 II und machte für Luan Camic Platz. Der LIT-Schlussmann war beim 31:22 (18:7) über das HLZ Ahlener SG der Gewinner des Spiels, hatte er sich doch in die Köpfe der Ahlener Mannschaft gespielt und die Angreifer gleich reihenweise zur Verzweiflung getrieben.

Die erste Halbzeit war schlichtweg eine Katastrophe. Was die HLZ-Sieben auch versuchte, es misslang. In der Abwehr taten sich ungeahnte Löcher auf und auch im Angriff lief nicht viel zusammen. Spielmacher David Wiencek gelang es nicht, Ordnung ins Ahlener Spiel zu bringen und David Spiekermann im linken Rückraum fand gar nicht erst statt.

Spiekermann kommt nicht zur Entfaltung

Gästetrainer Daniel Gerling hatte seiner Mannschaft eine 5+1-Deckungsvariante verordnet, die Spiekermann an die kurze Leine nahm und überhaupt nicht zur Entfaltung kommen ließ. So kamen die Ahlener Angriffe nicht über das Versuchsstadium hinaus. Hinzu kam eine Vielzahl von unvorbereiteten Würfen und technischen Fehlern.

Stückwerk bei den Ahlenern

So lag die Neuhaus-Sieben bereits in der 12. Minute mit 1:6 in Rückstand. Während die Gastgeber zunehmend Spaß am Spiel fanden - so wie Jannik Gartmann, der den Ahlenern in der 16. Minute beim Anwurf den Ball klaute und mutterseelenallein einnetzte - lief bei den Wersestädtern nichts zusammen. So wuchs der Rückstand bis zur Pause auf 7:18 an.

Rote Karte schockt Gegner nicht

Nach dem Wiederanpfiff hielten die Gastgeber bis zur 53. Minute einen Zwölf-Tore-Vorsprung (28:16) und das, obwohl sie ihren mit sechs Toren besten Werfer bereits in der 29. Minute mit einer roten Karte wegen Foulspiels verloren hatten.In der Schlussphase gelang es der Neuhaus-Sieben noch ein wenig Kosmetikkorrektur zu betreiben, so dass die 22:31-Niederlage wenigstens nicht zweistellig ausfiel.

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