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Fußball: Regionalliga

RW Ahlen feiert beim VfB Homberg ersten Dreier

Homberg

Heiße Leidenschaft und ein eiskalter Keeper: Wohl temperiert hat Regionalligist RW Ahlen beim VfB Homberg den ersten Saisonsieg eingefahren und Trainer Andreas Zimmermann ziemlich glücklich gemacht. Allemal ist die Truppe jetzt auch heiß auf das Derby gegen Preußen Münster am kommenden Freitag.

Von Uwe Gehrmann

Matchwinner unter sich: Andreas Ivan (l.) und Dimitrios Ioannidis schossen RW Ahlen zum ersten Saisonsieg. Wenn das kein Grund zum Feiern ist. Foto: Marc Kreisel

Der Held von gestern war der Sünder des Samstags, der Held von heute, war gestern noch gar nicht da. In einer dramatischen Partie besiegt RW Ahlen den VfB Homberg nun zum dritten Mal. Und das in Unterzahl und mit einem Neuzugang als Matchwinner.

Held zwischen den Pfosten

Nun ja, ein bisschen gehörte beim 2:1 im PCC-Stadion auch Martin Velchikov zu den rotweißen Helden in Sporthosen. Der Torhüter parierte den Elfmeter von Talarski, nachdem Lindner vorher gegen Pia die Notbremse gezogen hatte (63.) Klare Sache: Rot für den Innenverteidiger, der sich zuletzt mit seinem Fallrückzieher ins Finale zum „Tor des Monats“ geschossen hatte.

Es hätte beim Zwischenstand von 1:1 das Ende der Ahlener Gäste bedeuten können. Hätte nicht Velchikov .... Und hätte Ahlen mit einem Mann weniger nur noch verteidigt. Aber im Gegenteil: Die Rotweißen blieben am Drücker. „Homberg ist nichts mehr eingefallen“, staunte auch Bennet Eickhoff.

Ivan-Treffer zum Einstand

Ahlen hatte ja noch den neuen Mann Andreas Ivan, der für Mai von Anfang an über Links stürmte. Und der kullert einen Pass von Twardzik per Hacke über den Innenpfosten zum 2:1 ins Tor (79.).

Für mehr Helden war dann aber kein Raum mehr. Groodhusen, nach 85 Minuten für Twardzik gekommen, rutschte in der Nachspielzeit in aussichtsreicher Position noch weg – es hätte gut und gerne das 3:1 werden können für den neuen Mittelstürmer. Aber man wollte es scheinbar nicht übertreiben mit den neuen Helden des Tages.

Torreicher Auftakt

Es war schon abwechslungsreich losgegangen: Homberg beantwortete die Ahlener Angriffe mit starken Standards. Gleich eine der ersten saß: Pia setzte eine Ecke genau auf die Mitte des Tores zum 0:1 (9.). Die Gäste aber machten weiter das Spiel, und die Reaktion kam schnell: Vier Minuten später vollendet Ioannids die Vorarbeit von Marzullo und Holldack, umkurvt den Torwart und schiebt zum Ausgleich ein.

Auf Messers Schneide

Es blieb bis zu Ahlens Führung in Unterzahl ein Spiel auf des Messers Schneide mit Chancen auf beiden Seiten. Entscheidend war am Ende aber, was Trainer Andreas Zimmermann so ausdrückte: „Wir haben nicht aufgehört, Fußball zu spielen.“ Was, sind wir ehrlich, niemals eine schlechte Idee ist.

"Wir sind drin, wir sind da"

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