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Landesliga: TuS Altenberge holt einen Punkt gegen den Werner SC

Jubel in der Nachspielzeit

altenberge

Der TuS Altenberge feierte im ersten Punktspiel des neuen Jahres gegen den Werner SC einen Teilerfolg. 1:1 hieß es nach 91 Minute, zwei Elfmetern und einem Ausgleich in letzter Minute.

Günter Saborowski

Der pure Jubel platzte aus den Spielern des TuS Altenberge (v.l. Mauro Martin, Steffen Exner, Volmering, Luca Jungfermann) heraus, als Jan-David Volmering (kl. Bild) in der Nachspielzeit per Elfmeter das erlösende 1:1 erzielt hatte. Foto: Thomas Strack

Wenn der Ausgleich in der Nachspielzeit fällt und dann auch noch per Foulelfmeter, dann sind Sieg oder Punktgewinn nicht unbegründet als glücklich zu bezeichnen. André Rodine war‘s egal: „Ich nehme den einen Punkt gegen den Tabellenvierten sehr gerne mit“, freute sich der Trainer des TuS Altenberge über den Last-minute-Erfolg und das 1:1 (0:1) seiner Mannschaft gegen den Werner SC, der buchstäblich in der letzten Minute zustande kam.

Gerrit Brinkmann war im Strafraum von Dennis Seifert zu Fall gebracht worden. Ein klein wenig umstritten, denn Schiedsrichter Armin Sieber zeigte erst auf den Punkt, nachdem er Blickkontakt zu seinem Assistenten an der Linie aufgenommen hatte. Für einen der Werner Fans war dies ein Grund, sich fürchterlich aufzuregen und den Schiri zu beschimpfen, denn er hatte die Szene direkt am Torraum stehend genau verfolgen können. Alles Aufregen half aber nichts, Jan-David Volmering donnerte die Kugel kompromisslos zum Ausgleich in die Maschen.

Ohne echte Torchance, vielleicht abgesehen von einem akrobatisch anmutenden Versuch Felix Kempers in der Anfangsphase, verlief Durchgang Nummer zwei. Im ersten jedoch ging Werne durch Marcel Niewalda, Waldi gerufen, in Führung. „Das war ein Geschenk von uns. Den Ball müssen wir vorher im Zen­trum klären, dann kann der Pass in die Schnittstelle gar nicht gespielt werden“, regte sich Rodine nach der Partie über Christian Hölkers Fehler auf.

Nach einem Foul von Kemper an Chris Thannheiser hätte Werne per Elfer auf 2:0 erhöhen können, doch Daniel Durkalic zimmerte die Kugel links an den Außenpfosten. Die einzige und beste Chance zum Ausgleich hatte Dennis Behn kurz vor der Pause, als er den Ball mit links im Strafraum stehend in die linke untere Ecke zirkeln wollte. Wernes Keeper Manuel Linke hatte die Ecke geahnt und faustete das Kunstleder ins Toraus zur Ecke. Ansonsten herrschte auf dem Kunstrasen im Sportpark viel Hin und Her mit wenig Anlass zum Luft anhalten.

TuS: Wenning-Künne – Wilpsbäumer, Kemper, Exner, Jungfermann – Volmering, Haliti – Greshake, C. Hölker (46. Martin), D. Behn (63. Gausling) – K. Behn (63. Brinkmann).

Tore: 0:1 Niewalda (23.), 1:1 Volmering (FE, 90+1.).BesondereVorkommnisse: Durkalic verschießt Elfmeter (38.),

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