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Erstes Freundschaftsspiel in Westfalen gegen Bövinghausen

Kick-Off in Kinderhaus am Sonntag

Münster

Zumindest offiziell hat seit Monaten kein Testspiel in der Region stattgefunden. Also machen Westfalia Kinderhaus und der TuS Bövinghausen im Duell zweier Westfalenligisten den Anfang. An Prominenz mangelt es auf beiden Seiten nicht. Trotzdem gibt es einen Wermutstropfen.

Kevin Schöneberg und Westfalia Kinderhaus geben den Startschuss für Freundschaftsspiele. Foto:

Im gesamten Landesverband Westfalen hat es in diesem Jahr bisher noch kein Fußball-Freundschaftsspiel gegeben. Den Auftakt machen am Sonntag (15 Uhr) Westfalia Kinderhaus und der TuS Bövinghausen. Locker hätten die Münsteraner für die Partie auf ihrer Anlage 600, 700 Tickets verkaufen können. Die Stadt schob dem jedoch einen Riegel vor: Nur 90 Besucher sind erlaubt, Stehplätze ohnehin nicht zugelassen. „Das ist sehr schade“, sagt Teammanager Walter Budde. „Unsere Tageskassen werden daher nicht öffnen.“ Den Zuschlag erhielten Dauerkarteninhaber, Sponsoren und Begleiter der Gäste.

Deren prominentester Akteur steht aber auf dem Platz. Kevin Großkreutz, Weltmeister von 2014, hat nach seiner Zeit bei Herzensclub Borussia Dortmund bei den Stationen Galatasaray Istanbul, VfB Stuttgart, Darmstadt 98 und KFC Uerdingen sein Glück nicht mehr gefunden. Also beendete er mit 32 die Profilaufbahn und kickt nun für Bövinghausen. Das Duell der beiden Westfalenligisten eignet sich als Debüt prima.

Zumal auch auf der Gegenseite Prominenz steht. Kevin Schöneberg stand im Bundesliga-Kader des 1. FC Köln und spielte lange zweitklassig, Massih Wassey war immerhin kanadischer Nationalspieler. Die beiden Ex-Preußen laufen bei den Gastgebern ebenso auf wie Marvin Buchta, Marcel Lütke-Lengerich und die beiden Keeper Thorben Hövelmann und Daniel Serries. Das Quartett gibt quasi ein Abschiedsspiel. Neben Wassey sind aber auch die weiteren Zugänge am Ball, sie sind allesamt spielberechtigt. „Wir mischen quer durch“, sagt Coach Holger Möllers. Auch für ihn ist es das Debüt. Als er um den Jahreswechsel den Job von Marcel Pielage übernahm, hoffte jeder noch, dass die Saison wieder ins Rollen kommt. „Alle freuen sich jetzt drauf“, so der 49-Jährige. Die wenigen Zuschauer garantiert auch.

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