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Radsport: 16. Sparkassen-Münsterland-Giro

Kommt das beste Teilnehmerfeld aller Zeiten nach Münster?

Münster

Nach den beiden Corona-Jahren erwartet der Münsterland-Giro nun wieder eine Anmeldeflut jenseits der 4000 für die drei Jedermannrennen. Und: Das vielleicht hochklassigste Feld bei den Profis aller Zeiten kündigt sich an.

Von Alexander Heflik

Sein Start ist fraglich: Vorjahressieger Mark Cavendish Foto: André Fischer

Die 16. Auflage des Sparkassen-Münsterland-Giros wirft längst ihre Schatten voraus. Wenn Renn-Organisator Rainer Bergmann nach vorne schaut, dann sieht er nach den beiden Corona-Jahren nun wieder eine Anmeldeflut jenseits der 4000 für die drei Jedermannrennen. Und er erwartet als sportlichen Leckerbissen das vielleicht hochklassigste Feld bei den Profis aller Zeiten. „Wir gehen von 20 Mannschaften aus, die in Telgte starten werden. Davon werden zehn bis zwölf Pro-Tour-Teams sein“, sagt Bergmann.

Das bedeutet, dass am 3. Oktober ein Dutzend Weltklasseteams ihre Fahrer ins Münsterland entsenden werden. Ob Vorjahressieger Mark Cavendish dabei sein wird, der aktuell für Quick-Step Alpha Vinyl Team fährt, aber noch keine Mannschaft für 2023 hat, ist noch offen. Denn Bergmann hat die Namen der World-Tour-Teams (noch) zur Verschlusssache erklärt. Klar ist aber schon, dass Jumbo-Visma, mit dem gebürtigen Münsteraner Michel Hessmann am Start sein wird.

Münster wird Anlaufstelle für Top-Teams

„Wir warten noch auf drei, vier Unterschriften“, erklärt Bergmann. Dann wäre das Profifeld komplett. Aber es sollen so viele Weltklassefahrer wie nie in Telgte und auf dem Weg durchs Münsterland nach Münster mit von der Partie sein. Vorteil ist, dass neben dem Münsterland-Giro nur noch die Coppa Bernocchi in Italien am 3. Oktober gefahren wird. In der Schlussphase der Rennsaison wird Münster damit zu einer Anlaufstelle für die Top-Teams.

Das Feld wird ergänzt mit den sogenannten UCI-Continental-Teams, darunter eine Mannschaft aus Köln, Team Dauner. Für diese Equipe fährt mit Julian Fabien Messerschmidt ein Fahrer, der beim RSV Münster als Junior zwei Saisons unterwegs war. Rund 140 Berufsfahrer könnten aus dem 16. Profirennen im Rahmen des Giros tatsächlich ein Spektakel machen.

Bei den Jedermannrennen sind bislang rund 2700 Fahrer gemeldet. Die 4000er Marke sollte übersprungen werden, damit unterstreicht Münster seinen Stellenwert als eines der größten Jedermannrennen in Deutschland.

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