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Schwimmen: 23. Langstreckenmeeting

38 Ahlener stellen die Uhren neu

Ahlen

Da haben die Schwimmerinnen und Schwimmer der Ahlener SG die Uhr so richtig nass gemacht, besser: neu gestellt. Denn beim 23. Langstreckenmeeting purzelten gleich 38 vereinsinterne Bestzeiten. Was vielleicht auch daran lag, dass sich die Teilnehmer froh und motiviert zeigten, endlich wieder auf der langen Bahn ihr Können unter Beweis zu stellen. Für die Austragung des Meetings gab es zudem viel Lob

Endlich wieder in ihrem Element: Die Foto: ASG

„Endlich lange Strecken schwimmen!“ – Unter diesem Motto fand das 23. Ahlener Langstreckenmeeting im Ahlener Parkbad statt. Natürlich und selbstverständlich unter Einhaltung der gesetzlich vorgegebenen Corona – Regelungen und zudem noch mit einem aktuellen Schnelltest, „um ganz auf Nummer sicher zu gehen“ so Lisa Schneider, 1. Vorsitzende der ASG– Schwimmabteilung. Besucher waren selbstverständlich nicht zugelassen. Diese Vorgaben tat allerdings dem Interesse an diesem Wettkampf keinen Abbruch.

Trotz der „Corona“ bedingten Absage des Schwimmvereins Detmold trafen sich immerhin noch 13 Vereine an beiden Wettkampftagen in der Schwimmhalle um auf den Langdistanzen 400 m, 800 m und 1500 m gegen die Uhr zu schwimmen. Da dieser Wettkampf in einer offenen Wertung geschwommen wurde ging es nicht um Platzierungen, sondern ausschließlich um die Verbesserung der eigenen Zeiten.

Die 14 Ahlener Schwimmer*innen waren trotz der coronabedingt schwierigen Trainingsbedingungen gut vorbereitet in die Wettkämpfe gestartet und konnten glänzen. Allen gelang die Verbesserung ihrer bei anderen Wettkämpfen geschwommenen Zeiten und so standen am am Ende der beiden Wettkampftage um 14.30 Uhr insgesamt 38 persönliche Bestzeiten auf dem Ergebniszettel.

Fazit der ehrgeizigen Trainer Hannah Brinkmann, Jonas Leifeld und Patrick Beyer: „Insgesamt haben Alle ansprechende Leistungen abgeliefert, obwohl einigen von ihnen noch die 10 000 m in den Knochen steckten. “ Zuvor hatte nämlich schon das Sponsorenschwimmen der ASG stattgefunden, für das die Trainer eine Zielstrecke von eben diesen 10 000 m ausgegeben hatten.

Für außergewöhnliche Leistungen sorgten derweil Nora Schmidt und Malte Wulf. Dieser hat seine Bestzeit über 1500 m Freistil mal eben um fast vier Minuten nach oben geschraubt. Dass der Wettkampf für die ASG- Schwimmabteilung auch aus einer anderen Perspektive ein voller Erfolg war, zeigten die positiven Rückmeldungen der teilnehmenden Vereine. Stellvertretend für diese lobte der Trainer der Mannschaft vom TuRa Bergkamen: „Ein ganz toller und super organisierter Wettkampf. Hut ab, dass ihr unter diesen erschwerten Bedingungen so etwas abliefern konntet. Wir sind dankbar dafür, dass wir hier teilnehmen konnten“.

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