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Handball: 3. Liga

Ahlener SG spielt erstmals wieder vor Zuschauern

Ahlen

Erfreuliche Nachrichten gab es für die ASG-Handballer von zwei ihrer Teamkollegen. Jannis Fauteck und Mattes Rogoswki sind erstmals Vater geworden. Für das Team geht es nun am Freitagabend erstmals wieder vor Zuschauern los. Im Test gegen TuS Bommern soll auch das Hygienekonzept erprobt werden.

Henning Tillmann

Erster Test mit Zuschauern für Ferdi Hümmecke und Co. Am Freitag spielt die Ahlener SG zu Hause gegen TuS Bommern. Foto: R. Penno

Nachwuchsarbeit wird eben nicht nur beim Handball-Leistungs-Zentrum groß geschrieben. Auch die ASG-Handballer Mattes Rogowski und Jannis Fauteck haben sich drum gekümmert und damit vergangene Woche für erfreuliche Kunde gesorgt. Die beiden sind nämlich im Abstand von nur zwei Tagen zum ersten Mal Vater geworden. Beide haben nun einen Jungen.

Und natürlich hat ihnen Sascha Bertow erstmal ein paar Tage trainingsfrei gegeben. „Damit beide einfach mal Zeit haben, das neue Familienmitglied kennenzulernen“, so Bertow. Dass sein komplettes Team kurz darauf ebenfalls drei Tage unfreiwillig pausieren musste, war da noch nicht klar. Weil einer der Spieler Fieber und Halskratzen bekam, war kurz Alarm. Bis das negative Corona-Testergebnis feststand, konnte nicht trainiert werden.

Bertow muss Training oft umplanen

„Es war eine etwas schwierige Woche“, gesteht Bertow mit leichtem Galgenhumor. Denn einen geregelten Trainingsplan durchzuziehen, wird für ihn gerade zur Sisyphos-Aufgabe. „Der grobe Plan steht. Aber ich plane jede Woche wieder um. Das ist etwas nervig“, gesteht der ASG-Coach.

Immerhin gelang in dieser Woche trotz allem im Test gegen den Oberligisten Bergkamen ein 33:24-Erfolg. Am Freitagabend geht es nun erstmals wieder vor bis zu 300 Zuschauen in die Friedrich-Ebert-Halle (die WN berichtete). Gegen den Oberligisten Tus Bommern steht ein weiterer Test an, bei dem auch das Hygienekonzept für die Saison erprobt werden soll. Dazu gehört unter anderem, dass für Ein- und Auslass unterschiedliche Zugänge genutzt werden.

Der Eintritt wird fünf Euro betragen. Karten gibt es nur vor Ort und nur bis zur coronabedingten Kapazitätsgrenze. Der Anwurf erfolgt um 20 Uhr.

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