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"Alte Bande" der Ahlener SG wird verabschiedet

Ahlen

Die "alte Bande" der Ahlener SG wird verabschiedet. Gleich Sechs Handballer bekommen am 6. Januar ein Abschiedsspiel - und das rund eineinhalb Jahre nach ihrer letzten Partie. Erst kam Corona dazwischen, dann gestaltete sich die Terminfindung als schwierig.

Von Harald Hübl

Oft genug haben Philipp Lemke (l.) und Mattes Rogowski im Trikot der Ahlener SG gejubelt. Nun kommen sie verdientermaßen in den Genuss eines Abschiedsspiels in der Ebert-Halle. Foto: Henning Wegener

Ahlen (gl). „Zu Corona-Zeiten konnten wir die alte Bande nicht ordentlich verabschieden“, sagt Klaus Jäger. Das hat dem Ex-Geschäftsführer des HLZ Ahlener SG keine Ruhe gelassen.

Am Freitag, 6. Januar, werden Sascha Bertow, Mattes Rogowski, Philipp Lemke, Kevin und Björn Wiegers sowie Jannis Fauteck in der Friedrich-Ebert-Halle, ihrer alten Wirkungsstätte, offiziell verabschiedet – mit allem Drum und Dran. Denn ein Abschied hinter verschlossenen Hallentüren, ohne Zuschauer, war für Jäger keine Option.

Eineinhalb Jahre nach ihrem letzten Spiel

Allerdings hätte er sich auch nicht träumen lassen, dass das Abschiedsspiel erst eineinhalb Jahre nach dem letzten Abpfiff über die Bühne gehen kann. „So lange haben wir gebraucht, um einen passenden Termin zu finden“, so Jäger. „Es gab immer irgendeinen Grund, warum es nicht ging. Aber jetzt haben wir den 6. Januar festgemacht."

Antreten werden am 6. Januar ab 19.30 Uhr neben den sechs ASG-Akteuren auch alte Bekannte wie Dirk Schmidtmeier, Thomas Lammers, Patrick Schröder, Philipp Klaus und Thorsten Szymanski. Die haben zwar schon ihre Handballschuhe an den Nagel gehängt, doch das Handballspielen nicht verlernt.

Spaß steht im Vordergrund

Rogowski freut sich auf die Begegnung mit den ehemaligen Kollegen. Auf dem Spielfeld und vor allem auch daneben. „Der Spaß steht im Vordergrund“, betont er. „Und ich hoffe, dass viele den Weg in die Halle finden, sich am Spiel erfreuen und miteinander ins Gespräch kommen.“ Nach Glühwein und Weihnachtsbaum soll das Abschiedsspiel eine Woche vor dem Spielbeginn der Dritten Liga ein Hort der Begegnung sein. Und abseits der Platte werden Erinnerungen an alte Zeiten wiederbelebt.

„Für gekühlte Getränke ist gesorgt“, verspricht Jäger, der sich auf das Wiedersehen mit Spielern und Fans freut. „Der Spaß soll an diesem Tag im Vordergrund stehen“, betont auch Mannschaftskoordinator Rogowski. Im Vorfeld hat er sich heiße Ohren am Telefon geholt, Spaß an den Gesprächen und Zusagen gehabt. „Es ist ganz toll, dass auch Pavol Niroda zugesagt hat“, sagt der ehemalige Kapitän. „Pavol hat nur gefragt, wann und wo er sein muss. Er steigt in Prag in den Flieger und wird dabei sein.“

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