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Handball: HLZ empfängt Liga-Primus Wilhelmshavener HV

ASG bastelt an Überraschung

Ahlen

Im Hinspiel ist das HLZ Ahlener SG gegen den Wilhelmshavener HV nach 20 starken Minuten eingebrochen. Damit das beim Rückspiel am Samstag nicht erneut passiert, haben sich die Ahlener gut auf das Schwergewicht vorbereitet. Ob da eine Überraschung winkt? Es bleibt abzuwarten.

Von Harald Hübl

Kann die ASG auf seine Wurfkraft bauen? Hinter dem Einsatz von Benedikt Bayer (l.) im Heimspiel des HLZ-Teams gegen Tabellenführer Wilhelmshaven steht noch ein Fragezeichen. Foto: Wegener

Frederik Neuhaus ist in freudiger Erwartung. Der Trainer des Handball-Drittligisten HLZ Ahlener SG wartet sehnsüchtig auf den Anruf der medizinischen Abteilung, die ihm mitteilt, dass Linkshänder Matthias Schwalbe am Samstag (18.30 Uhr) gegen den Wilhemshavener HV endlich zu seinem ersten Liga-Einsatz kommt.

Einsätze von Bayer und Hümmecke fraglich

„Ich hoffe, dass wir Matthias in diesem Jahr noch sehen werden“, sagt Freddy Neuhaus. „Es sieht gut aus, er hat alle Tests ohne Probleme absolviert. Jetzt warte ich nur noch auf das Okay vom Arzt. Vielleicht ist er am Samstag dabei.“ Auch hinter den Einsätzen von Benedikt Bayer und Ferdi Hümmecke stehen noch Fragezeichen.

Es würde dem Ahlener Angriffsspiel sicherlich gut tun und es variabler machen, wenn ein Linkshänder die Position im rechten Rückraum mit Leben füllen würde. Auch wenn Dominik Spannekrebs und Til-Colin Schmidt Schwalbe bislang ordentlich vertreten haben. Gerade gegen den Tabellenführer von der Nordseeküste täte eine Verstärkung des Kaders gut.

WHV mit zehn Siegen im Rücken

Der WHV hat in den bisherigen zwölf Spielen nur in Habenhausen (27:28) gepatzt und zuletzt gegen Altenhagen-Heepen (23:23) einen Punkt liegen gelassen. Die restlichen zehn Partien hat das Team von Trainer Christian Köhrmann siegreich gestaltet. „Den Punkt gegen Altenhagen haben wir abgegeben“, betont der WHV-Trainer.

„In den ersten 20 Minuten haben wir das in Wilhelmshaven super gemacht und den Gegner überrascht“, erinnert sich Neuhaus an die 26:33-Niederlage im Hinspiel. „Doch dann sind wir ziemlich eingebrochen. Da waren wir spielerisch noch nicht so weit, wie wir es heute sind. Wir müssen mal gucken, was wir diesmal daraus machen.“ Neuhaus ist sich sicher: „Uns erwartet eine schwere Aufgabe.“

Der ASG-Trainer fügt aber auch hinzu: „Wir werden alles daran setzen, uns gut zu präsentieren. Vielleicht können wir ja wieder einen der Großen ärgern.“

Ruhe und Übersicht sind gefragt

Das schmerzhafte 30:39 in Dankersen haben Neuhaus und seine Männer am Wochenanfang aufgearbeitet. Nach einer guten Viertelstunde hatten die Gäste ihre spielerische Linie über Bord geworfen und sich in Einzelaktionen verzettelt. „Wir haben im Angriff viel zu hektisch gespielt“, kritisiert Neuhaus. „Das können wir viel besser.“ Ruhe und Übersicht werden auch nötig sein – schließlich hat der Primus den Zweitliga-Aufstieg im Blick.

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