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Handball: Verbandsliga

ASG- Trainer Uwe Bekston meldet Gesprächsbedarf an

Ahlen

Das nackte Ergebnis entscheidet bei Uwe Bekston nicht über die Einschätzung des Spiels. So war es auch nach dem 32:30 gegen dei SpVgg Steinhagen und immerhin Saisonsieg Nummer drei. Der Trainer der ASG-Zweiten hat vielmehr Gesprächsbedarf.

-topp-

Manchmal muss man sich quälen: Die Bekston-Buben mit Marvin Michalczik (Mitte) kamen zu eine mühevollen Heimsieg. Foto: Toppmöller

Die Verbandsliga-Handballer des HLZ Ahlener SG haben den dritten Sieg in Folge hingelegt. Die Mannschaft von Uwe Bekston hat sich dabei mit 32:30 (16:11) gegen die Spielvereinigung Steinhagen durchgesetzt. Es dauerte jedoch bis weit in die zweite Hälfte, ehe die Entscheidung fiel. Denn Ahlen erlaubte sich im zweiten Durchgang in der Defensive eine lang anhaltende Schwächephase. Steinhagen nutzte diese Unsicherheiten und gestaltete die zweite Hälfte ausgeglichen. Sehr zum Unmut von Uwe Bekston: „Dieses enge Spiel war völlig unnötig. Die Defensive hat erneut viele Schwächen gezeigt. Darüber werden wir reden müssen“, schimpfte der Ahlener Trainer.

Dabei startete die ASG II stark und führte in der zwölften Minute bereits mit 6:1. Die Ahlener Reserve spielte schnelle, durchdachte Angriffe und kam durch Treffer von Austermann und Harbaum zur schnellen Führung. Die Steinhagener Bank reagierte mit einem Team-Timeout, was zunächst aber wenig änderte. Ahlen hielt den Abstand, erst kurz vor der Halbzeit verkürzte die Spielvereinigung den Vorsprung.

ASG-Trainer Uwe Bekston kritisiert die Abwehrarbeit

Im zweiten Durchgang gingen die Gäste forscher zur Sache. Zudem zeigte Ahlen – wie bereits in den vorherigen Spielen – Schwächen in der Deckung. „Die Jungs gingen zu spät aus den Deckungsverband, um den Gegner zu stören. Dadurch hatte Steinhagen immer wieder die Möglichkeit, zum Torerfolg zu kommen“, kritisierte Bekston seine Mannschaft. So wurde es in der Schlussphase noch einmal richtig knapp. Der Gast verkürzte zum 30:31 (58.). Zum Ahlener Glück behielt Robin Hohmann in der letzten Minute die Nerven und netzte zum 32:30 für die ASG ein.

ASG: Hohmann (8), Möllenhecker, Harbaum (je 6), Michalczik (5/1), Austermann (5), Supenkamp und Harhoff (je 1)

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