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Fußball: Kreisliga A

ASK Ahlen feiert Titel in Walstedde

Ahlen

Ein paar Wochen sind es noch, ehe ASK Ahlen sich Bezirksligist nennen darf, aber der Aufstieg ist ihm nicht mehr zu nehmen. Der Club siegte mit 5:1 bei Fortuna Walstedde und ist drei Spieltage vor Schluss nicht mehr von Rang eins zu verdrängen.

Von Uwe Gehrmann

Mission erfüllt: Der ASK Ahlen feiert am Walstedder Böcken Sieg und vorzeitige Meisterschaft. Hoch verdient krönt sich der Liga-Primus mit einem 5:1 selbs.. Foto: Marc Kreisel

Fünf Minuten vor dem Ende wehte schon der Türkische Mondstern über Fortunas Sportwoche. Alles Zögern, alle Vorsicht vergessen, und der ASK Ahlen tanzt am Walstedder Böcken in die Bezirksliga. Als dann noch Baslarli unter dem Fahnenmeer und türkischem Gesang zum 5:1 einschiebt, geht der Schlusspfiff im Jubel unter – drei Spieltage vor Ende ist dem ASK Ahlen Titel und Aufstieg nicht mehr zu nehmen.

Und die Fortuna Walstedde war auf ihrer Sportwoche ein unwilliger und damit würdiger Meistermacher. Denn ihre 1:5-Niederlage fiel eindeutig zu hoch aus. „Wir haben uns sehr gut verkauft“, lobte auch Betreuer Joel Lange seine Restetruppe, gespickt mit A-Jugendlichen und Reserve-Spielern. „Aber der ASK hatte den letzten Einsatz und Willen und es damit auch verdient.“

Pitschenass vom Wassereimerbad und atemlos von der Feierei auf den Schultern seiner Spieler war es Bülent Kara völlig wurscht, dass die Leistung gestern noch nicht so ganz bezirksligareif war. „Ach, da war mehr Druck, als man von Außen sehen konnte“, verzieh der Trainer an diesem sonnigen Sonntag alles. „Wir sind ruhig geblieben, dann kam der Erfolg von allein.“ Sprach’s und wurde wieder von der Jubeltraube verschluckt.

Zeichen stehen früh auf Sieg

War ja was dran, denn fünf Treffer waren eines Meisters würdig. Dennoch: Ein clevererer Gegner hätte den Champion etwas mehr ärgern können. Gut, das 2:0 schon nach acht Minuten durch Baslarlis Foulelfmeter und Birinci steckte den Kurs Richtung Titel schnell ab. Aber Walstedde hatte sich aufs Kontern verlegt und suchte nach Schwachstellen in der ASK-Kette.

Mit Erfolg: Der gerade eingewechselte Bachtrop verkürzte, der starke Fuhr trifft den Pfosten, nach der Pause war es Winkler, der an die Latte zielt. Dazu viele Halbchancen und kleine Verlegenheiten des Gastes.

Der aber eiskalt blieb und mit dem 3:1 von Mustaq Al Berdan (38.) alle Zweifel vom Tisch fegte. Als schließlich Birinci zur 67. Minute das 4:1 nachlegte, durften die ersten Fahnen entrollt, und die Meister-Shirts ausgepackt werden. „Mission erfüllt“ steht da auf der stolz geschwellten deutsch-türkischen Brust. „Ich bin super stolz auf diese Truppe“, japst Bülent Kara. Heute ein tanzender König unter ganz vielen Königen ...

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