1. www.wn.de
  2. >
  3. Sport
  4. >
  5. Ahlen
  6. >
  7. ASK grüßt von der Spitze, Ernüchterung in Vorhelm

  8. >

Fußball: Kreisliga

ASK grüßt von der Spitze, Ernüchterung in Vorhelm

Beckum/Ahlen

Der Winterschlaf ist beendet. Sonntag. Denn dann starten die Fußballer auf Kreisebene wieder durch. Dabei verspricht das Oberhaus eine Menge Spannung. Anreiz dazu liefert aber auch ein Blick zurück auf en ersten Saisonteil

Von Manfred Krieg

Sind am Sonntag gleich ordentlich gefordert: Der ASK Ahlen und die DJK Vorwärts Ahlen. Foto: Kreisel

Am Sonntag wird in der Kreisliga A die Rückrunde eingeläutet. Einzig die Partie Lette gegen Vorhelm ist aus der ersten Serie noch offen. Die Tabellenspitze sieht so aus, wie es sich Fußball-Experten vor der Saison vorgestellt hatten. ASK Ahlen grüßt von oben, liebäugelt mit dem Aufstieg in die Bezirksliga im zweiten vollständigen A-Liga-Jahr. Aber die Dominanz ist nicht so erdrückend, wie sich das einige im Sommer vorgestellt hatten. Zumindest die Reserve der SpVg Beckum ist noch in Schlagdistanz.

Dennoch hat die Elf der Hinrunde ihren Stempel aufgedrückt, auch wenn sie die Saison mit einem Fehlstart einläutete, den Auswärtsauftakt in Oelde mit 0:1 verlor. Die Antwort folgte prompt mit sieben Siegen in Folge. Herausragend waren die Offensivqualitäten des Spitzenreiters, der mit 3,85 Treffern pro Spiel eine überragende Torquote erreichte. Zum Vergleich: Der Zweite SpVg Beckum II brachte nur 2,62 Tore pro Spiel zustande. Wesentlichen Anteil am Offensivspektakel hatte Erkan Baslarli, der mit 17 Treffern die Torjägerliste zur Halbzeit anführt. Baslarli schoss auch ligaweit die meisten Siegtore (4) und 1:0-Treffer (5). Zudem ist das Team offensiv breit aufgestellt. Unter den besten 20 A-Liga-Torschützen befinden sich fünf ASK-Akteure.

Baslarli führt eine torgefährliche Offensive an

Die Abhängigkeit von einem Torjäger ist in anderen Klubs deutlich höher. So schoss Alexander Ahrens die Hälfte der 22 Tore von Rot-Weiß Vellern. Alexander Klockenbusch war immerhin für 41 Prozent (13/32) aller Vorwärts-Tore zuständig. Auf dieselbe Quote brachte es Jonah Scheffler von der Ahlener SG (11/27). Sein Team sorgte auch für den deutlichsten Einbruch in der Hinrunde. Nach 39 Minuten führte die ASG in Walstedde mit 4:0 – Scheffler hatte doppelt getroffen – doch am Ende verlor die Ahlener SG mit 4:7 Toren. Vor der Saison hatte der Trainer einen Patz zwischen Rang zwei und Nichtabstieg ausgegeben. Das könnte nun knapp werden, denn mit elf Zählern reicht es lediglich zum vorletzten Rang. Eher hoffnungslos ist die Lage beim SuS Enniger, das nicht mal im Schnitt ein Tor pro Spiel zustande brachte (0,92) und folglich nur vier Zähler einsammeln konnte. Vor 26 Jahren spielte der Klub noch in der Landesliga, wurde vor 19 Jahren sogar noch Vizemeister in der Bezirksliga. Doch schon im fünften Jahr in Folge ist Enniger im Tabellenkeller zu finden.

Westfalia wartet auf einen Dreier

Vorhelms Trainer Manuel Wiesrecker wollte jeden Sonntag Erfolg haben, so seine Ausführungen zum Saisonstart. Das gelang ihm bei nur drei Siegen eher bedingt. Zudem kassierte seine Elf mit 1:11 gegen ASK Ahlen die höchste Saisonniederlage. Seit Oktober wartet die Westfalia auf einen Dreier, die wie Enniger auch schon einmal in der Landesliga spielte.

Was fiel ansonsten noch auf? 399 Treffer wurden in 90 Spielen notiert. Die Torquote von 4,43 könnte am Saisonende zum zwölften Mal in Folge die Vier-Tore-Marke überschreiten.

Startseite