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Fußball: Bezirksliga

ASK untermauert seine Titelambitionen

Ahlen

Der ASK Ahlen hat noch viel vor. Jüngstes Beispiel dafür ist die Verpflichtung von Ex-Profi Sinan Özkara. Dabei versichern die Verantwortlichen, dass es dabei nicht immer um die Finanzen geht.

-hoh-

Vor fünf Jahren noch für RW Ahlen in der Oberliga am Ball: Ab der Rückrunde verteidigt Sinan Özkara für ASK Foto: Wegener

Mit der Verpflichtung des früheren Profis Sinan Özkara, zuletzt für einen türkischen Viertligisten am Ball, hat ASK Ahlen am Wochenende aufhorchen lassen. Es ist ein Transfer, der nicht nur die Ambitionen des Bezirksligisten belegt, sondern auch dessen Möglichkeiten.

„Das ist für uns ein absoluter Glücksgriff“, betont Taner Bayraktar, Ahlens Sportlicher Leiter, der den Wechsel von Özkara gemeinsam mit Vereinschef Musa Sagculu eingefädelt hat. Die Freigabe des letzten Vereins liegt bereits vor, nun wartet ASK nur noch auf das Signal vom DFB – und dann ist der Ex-Profi, einst für RW Ahlen oder auch RW Oberhausen aktiv, spielberechtigt.

Tanar Bayraktar, Sportlicher Leiter des ASK, zum Wechsel von Sinan Özkara

„Ich bin mit der Familie Özkara eng verbunden“, nennt Bayraktar einen zentralen Grund, wie es ASK gelingen konnte, den Verteidiger für sich zu gewinnen. So habe der Sportliche Leiter früh Wind davon bekommen, dass sich Sinan Özkara zurück nach Deutschland orientieren und den Fokus nicht mehr komplett auf den Fußball legen wollte. Laut Bayraktar war demnach auch nicht der finanzielle Aspekt der ausschlaggebende Grund, weshalb sich Özkara für Ahlen entschied: „Wenn er wirklich Geld hätte verdienen wollen, wäre er woanders hingegangen. Angebote hatte er genug“, sagt das Vorstandsmitglied von ASK, derzeit Dritter in der Bezirksliga.

Dass Ahlen mit dieser Verpflichtung seinen Ruf in der Region als neureicher Club untermauert hat, ist Taner Bayraktar bewusst. Darauf angesprochen, reagiert der Sportliche Leiter gelassen: „Was ich da teilweise für Summen höre, die wir zahlen sollen. Das ist alles viel zu hoch gegriffen“, betont er. Und fügt hinzu: „Natürlich verdienen ein paar unserer Spieler etwas. Aber es muss nicht immer ein Haufen Geld sein, um einen Spieler zu gewinnen. Wir helfen beispielsweise oft bei der Wohnungs- und Jobsuche.“

ASK will noch hoch hinaus

Welche Argumente auch immer ASK hatte, sie waren gut. Und mit Özkara für die Abwehr hat Ahlen abermals an Qualität hinzugewonnen. Womit in der Rückserie Spitzenreiter Ostinghausen noch abgefangen werden soll. Das ist schließlich schon länger klar: Dieser Club will hoch hinaus.

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