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Reiten: Turnier in Vornholz

Auftakt macht Appetit auf das neue Jahr

Ostenfelde/Warendorf

Der Auftakt in Sachen Hallenturniere macht Appetit auf mehr. Zudem zeigte sich der Gastgeber von seiner besten Seite. Da wollten sich die Reiterinnen und Reiter nicht lumpen lassen.

Von Thomas Hartwig

Mit Platz drei in der M-Dressur hatten Kathrin Uthmann-Steiling vom RFV Vornholz und First Fritz einen guten Start in die Saison 2023. Foto: Hartwig

Das erste Wochenende des neuen Jahres sah mit dem Dressur- und Springturnier des RFV Vornholz zugleich den Start in die Reitsportsaison 2023. Stand am Samstag der Dressursport im Mittelpunkt, kamen am auch zuschauermäßig gut besuchten Sonntag die Springreiter zum Zuge.

Die erste goldene Schleife des Jahres durfte Kristina Kremeyer vom RFV Gustav Rau Westbevern in Empfang nehmen. Denn in der mit 25 Startern besetzten Dressurprüfung der Klasse L siegte sie mit ihrer Westfalenstute Feine Piccolina mit der Wertnote 7,8.

Einen guten Start in die Saison lieferte auch Kathrin Uthmann-Steiling vom gastgebenden RFV Vornholz ab. Mit Swank Man wurde sie in der L-Dressur auf Trense Dritte (7,2). Den gleichen Platz errang Uthmann-Steiling mit First Fritz in der nachfolgenden M-Dressur (7,3). Gewonnen wurde diese von Lisa Kamphus (ZRFG Dörenthe) mit Queenie Lou (7,6). Die ebenfalls für den RFV Vornholz startende Constanze Möller belegte mit Laurin Platz fünf (7,1).

Paul Suttrop eröffnet den zweiten Tag

Die erste Goldschleife am Sonntag sicherte sich Paul Suttorp (RFV Alverskirchen-Everswinkel), der mit seiner Ponystute Mary Poppins das E-Stilspringen mit der beachtlichen Wertnote von 8,5 gewann. Mit knapp 50 Startern war das L-Springen so gut besetzt, dass es in zwei Abteilungen platziert wurde.

Waren die Vornholzer ansonsten gute Gastgeber, mochte ihr Vorsitzender Markus Scharmann hier aber den Gästen keinen Vortritt lassen. Mit einer extrem schnellen Runde und einem Vorsprung von vier Sekunden sicherte sich Scharmann auf der westfälischen Comme il faut-Tochter Chocomel E den Sieg in der ersten Abteilung (0 Strafpunkte in 40,29 Sekunden). Siegerin der zweiten Abteilung wurde Hannah Sauerwald vom RV Geisterholz, die ihre Stute Cornets Lady fehlerfrei in der Zeit von 44,12 Sekunden ins Ziel brachte.

Das abschließende M-Springen sah auf den vorderen Plätzen die üblichen Verdächtigen. Der Vornholzer Alexander Rottmann bewies, dass man ein M-Springen nur gewinnen kann, wenn man ihn schlägt. An Rottmann, der in seiner Laufbahn schon mehr als 100 Springen dieser Klasse gewonnen hat, kam wie so oft niemand vorbei. Mit seiner Hannoveraner Stute Fidelia R lieferte er in 44,42 Sekunden die schnellste fehlerfreie Runde ab. Am dichtesten dran war mit Alexandra Lüth (RZFV Ennigerloh-Neubeckum) eine weitere Lokalmatadorin. Mit dem bereits 19-jährigen Hannoveraner Navoca wurde sie mit einer Nullrunde in 45,25 Sekunden nur knapp geschlagen Zweite.

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