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Handball: HLZ Ahlener SG

Bundesliga bleibt für Brehl-Buben schwere Kost

Ahlen

Das Warten geht weiter. Zumindest für die A-Junioren des HLZ Ahlener SG. Denn auch nach dem 26:35 in Bremen bleibt der Bundesliga-Aufsteiger ohne erstes Erfolgserlebnis im Oberhaus. Gleich zwei konnten derweil die Nachwuchs-Handballerinnen feiern. Während die A-Jugend ohne entscheidendes Spiel die Oberliga bejubeln durfte, folgten die B-Jugendlichen durch einen 25:17-Sieg gegen die JSG Steinhagen-Brockhagen.

-ng-

Machtlos am Spielfeldrand: HLZ-Trainer Christopher Brehl musste auch in Bremen große Hoffnungen fahren lassen. Foto: Toppmoeller

Würde die weibliche A-Jugend jetzt noch Bundesliga spielen, das HLZ hätte das Kunststück vollbracht, erstmals alle Mannschaften in der höchsten Spielklasse unterzubringen. Aber auch so galt am Wochenende: Ziel erreicht. Die weibliche A musste gar nicht mehr antreten, da der TuS Müssen-Billinghausen kurzerhand abgesagte. Somit ging es für das Team kampflos in die Oberliga.

Dort geht auch die weibliche B des HLZ an den Start (Saisonauftakt ist das letzte Oktober-Wochenende). Der heimische Nachwuchs musste wie erwartet in ein Entscheidungsspiel, Gegner war die JSG Steinhagen-Brockhagen. Nach ausgeglichenem Beginn und knappem Halbzeitergebnis (9:7) spielte das HLZ im zweiten Durchgang konzentrierter und letztlich souverän seinen Stiefel runter. Tor um Tor ging es in Richtung Oberliga, am Ende stand ein 25:19 auf der Anzeigetafel.

A-Junioren zielen zu genau

Einen Vorwurf kann man dem Bundesliga-Nachwuchs des HLZ Ahlen nun wahrlich nicht machen: Dass er das Tor nicht treffen würde. „Die Jungs werfen – wenn man so will – zu platziert“, sagt Co-Trainer Sebastian Supenkamp im Angesicht einer Flut von Aluminiumtreffern der Seinen beim Gastspiel in Bremen. Schon mit seinen ersten zu präzisen Würfen sollte das HLZ dort den Grundstein legen für eine 26:35-Niederlage.

Nichts war es mit dem ersten Sieg in der Bundesliga-Vorrunde, weil die Gäste alleine in den ersten fünf Minuten en masse Pfosten und Latte trafen und im Handumdrehen mit 1:6 hinten lagen (8.). Ein Rückstand, dem das HLZ die gesamte Partie lang hinterherhecheln sollte. Hinzu kam, dass das Team von Christopher Brehl/Sebastian Supenkamp das Gros der ersten Halbzeit in Unterzahl zubrachte.

Co-Trainer Sebastian Supenkamp zur Schlussphase in Bremen

Um den Pausentee herum robbte sich der Gast auf zwei Tore ran, traf Noah Bujak zum 13:15 aus Ahlener Sicht. Um Minute 40 herum ging den Gästen ab er die Puste aus. Das HLZ musste der Tatsache Tribut zollen, dass es fortwährend einem Rückstand hinterhergelaufen war, Bremen ging von 18:15 auf 22:15 weg. „Wir verlieren in dieser Phase auch den Kopf“, sagt Supenkamp.

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