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Handball: 3. Liga Nord-West

Dauerkarte ist kein Freifahrtschein: Das gilt es bei den ASG-Heimspielen zu beachten

Ahlen

Die Ahlener SG steht vor einer großen Herausforderung. Sie muss die Saison unter Einhaltung der Corona-Auflagen durchführen. Um einen halbwegs normalen Spielbetrieb in der Friedrich-Ebert-Halle zu gewährleisten, gibt es eine Reihe von Regeln und Neuerungen.

Cedric Gebhardt

Dicht an dicht, so wie im November vergangenen Jahres gegen den TuS Volmetal, werden die ASG-Fans vorerst bei Heimspielen in der Friedrich-Ebert-Halle nicht mehr stehen. Foto: René Penno

Eins steht schon jetzt fest: Eine Saison wie diese hat es für die Ahlener SG noch nie gegeben. Der Handball-Drittligist steht nicht nur sportlich vor einer großen Aufgabe. Auch die Durchführung des Spielbetriebs stellt für ihn eine echte Herausforderung dar. Am Samstag (19 Uhr) steht das erste Heimspiel gegen den OHV Aurich an.

Einbahnstraßenregel in der Halle

Die Corona-Pandemie und die damit verbundenen Auflagen sorgen für einige Änderungen gegenüber den Vorjahren. Um einen einigermaßen normalen Spielbetrieb zu ermöglichen, haben Jan Anton und Sabrina Lendzwald zusammen mit dem DHB, der Stadt Ahlen und dem Gesundheitsamt ein umfangreiches Hygienekonzept erstellt, an das sich die Besucher in der Friedrich-Ebert-Halle halten müssen. So gilt in der gesamten Halle die Einbahnstraßen-Regel, damit sich die Gäste nicht entgegenkommen. Die Verkehrsführung ist überall durch Schilder ausgezeichnet. Ein Sicherheitsdienst wird für die Einhaltung der Regeln sorgen.

Registrierung vor Spielbeginn

Bis auf Weiteres ist die Zuschauerzahl vorerst auf insgesamt 300 Personen begrenzt. Es gilt für alle Zuschauer freie Platzwahl, allerdings auch Sitzplatzpflicht. Stehplätze sind durch die Auflagen nicht zulässig. Bedingt durch die knappen Zuschauerkapazitäten in der Friedrich-Ebert-Halle und die Nachverfolgung von Infektionsketten sind alle Dauerkarten-Inhaber angehalten, sich bis drei Werktage vor dem Spieltag bis 12 Uhr telefonisch oder per Mail (info@ahlenersg.de) in der Geschäftsstelle anzumelden. Künftig soll die Registrierung auch über die ASG-App möglich sein.

Wichtig: Ohne diese Voranmeldung ist auch mit einer Dauerkarte kein Zutritt zur Halle möglich, da die Restplätze noch in den freien Verkauf gehen. „Dauerkarten-Inhaber haben also nicht automatisch einen Freifahrtschein“, stellt Pressesprecher Sven Sandbothe klar.

Keine Gäste-Fans erlaubt

Rund 120 Dauerkarten hat die ASG bislang abgesetzt. „Wir würden uns natürlich wesentlich mehr Zuschauer wünschen, aber wir können froh sein, dass wir überhaupt mit 300 Zuschauern beginnen können“, sagt Geschäftsführer Andreas Bartscher. Rund 80 Tickets sind an der Tages-/Abendkasse zu haben, sofern sie nicht im Vorverkauf alle vergriffen sind. Karten für die ersten vier Heimspiele gibt es bereits im Vorverkauf und nur auf der Geschäftsstelle.

Gäste-Fans sind ligaweit nicht zugelassen, so dass auch die ASG in der Fremde ohne Unterstützung der Anhängerschaft auskommen muss.

Livestream zu jedem Spiel

Wer die Auftritte der Mannschaft von Sascha Bertow dennoch nicht verpassen möchte, kann sie über einen Livestream gegen eine Gebühr von 4,50 Euro pro Partie im Internet bei sportdeutschland.tv verfolgen. Denn alle Vereine aller Drittliga-Staffeln sind ab sofort dazu verpflichtet, eine Live-Übertragung ihrer Heimspiele anzubieten. Der Zuschauer kann dann jeweils entscheiden, welchem Club die 4,50 Euro zugesprochen werden – den Gastgebern oder den Gästen. So werden die finanziellen Einbußen durch geringere Zuschauerzahlen in der Halle zumindest ein wenig abgefedert.

„Die fehlenden Ticketeinnahmen sind für uns zugegebenermaßen ein Problem, das wir durch neue Sponsoren kompensieren können, wenn es auf Dauer so bliebe“, räumt Geschäftsführer Bartscher ein. Er ergänzt: „Wir sind sehr dankbar für die zusätzlichen Einnahmen aus dem Livestream, die mithelfen, unsere wirtschaftliche Existenz zu sichern.“

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