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Handball: HLZ Ahlener SG empfängt am Samstagabend den TV Bissendorf-Holte

Den Aufsteiger nicht unterschätzen

Ahlen

Die Pleite in Wilhelmshaven haben die Drittliga-Handballer der Ahlener SG längst verdaut. Jetzt geht es für die Truppe von Frederik Neuhaus gegen den TV Bissendorf-Holte – und da sollen für das HLZ zwei Punkte herausspringen.

Von Harald Hübl

Letzte Hürde: der gegnerische Torhüter. Ahlens David Wiencek hat sich durchgekämpft und nur noch den Schlussmann vor sich. So ein Ball muss sitzen. Foto: Wegener

Brennt die junge Mannschaft des Ahlener HLZ darauf, die Scharte vom vergangenen Wochenende auszuwetzen? „Nein“, sagt Drittliga-Trainer Freddy Neuhaus. „Denn als Scharte will ich die Niederlage in Wilhelmshaven nicht einordnen. Dort haben wir gegen den Top-Favoriten verloren, das sehe ich nicht als dramatisch an.“

Am Samstag, 18.30 Uhr, will Neuhaus in der Friedrich-Ebert-Halle nun zwei Punkte gegen den Aufsteiger TV Bissendorf-Holte holen. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Intensive Vorbereitung auf Bissendorf-Holte

Seiner Mannschaft attestiert der HLZ-Trainer auch nach der deutlichen 26:32-Niederlage durchaus eine gute Leistung. „Wir haben das Spiel aufgearbeitet und abgehakt“, fügt er hinzu. Anschließend haben sich Neuhaus und seine Männer intensiv mit dem TV Bissendorf-Holte beschäftigt.

Die Mannschaft aus dem Osnabrücker Land ist am grünen Tisch aufgestiegen. Fühlt sich nach zwei Auftaktniederlagen gegen Spenge (23:36) und Minden (30:34) aber durchaus in der Lage, in der Liga zu bestehen.

Dass die Partie kein Selbstläufer wird, hat Neuhaus seinen Jungs klar gemacht. Nur weil ein Aufsteiger in die Friedrich-Ebert-Halle kommt, sind zwei Punkte nicht garantiert.

„Das Spiel gegen Minden habe ich gesehen“, erzählt der Ahlener Trainer. „Da hat Bissendorf-Holte lange mitgehalten und erst gegen Ende mit vier Toren verloren.“ Gut, dass die ASG-Sieben auch schon gegen Minden gespielt – und gewonnen hat.

Mit klarer Strategie zum Erfolg

„Da habe ich einen Vergleich“, sagt Neuhaus. „Bissendorf spielt ähnlich wie Wilhelmshaven eine 6:0-Deckungsformation. Aber natürlich nicht in der Qualität wie das Top-Team aus dem Norden.“

Wie so eine Abwehr zu knacken sei, habe man in der ersten Halbzeit wunderbar gezeigt, erinnert sich der HLZ-Mannschaftsverantwortliche.

„Diese Leistung müssen wir auf das Spiel am Samstag ummünzen und eine klare Strategie ausarbeiten. Wenn wir an diese Leistung anknüpfen und sie konstant über die 60 Minuten halten, dann haben wir eine gute Chance, das Spiel für uns zu entscheiden“, so Neuhaus weiter.

Die Leistungskurve im Angriff hochhalten, ist ein probates Mittel zum Erfolg. Ein anderes wird eine stabile Abwehr sein. Denn die Angreifer des TV Bissendorf wissen, was sie tun. Das haben Kreisläufer Marius Kluwe (sieben Tore) und Levi Zare Isfahani (8) gegen Minden gezeigt.

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