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Virtueller Haldenlauf

Drei Mal so viele Teilnehmer wie 2020

Ahlen

Verglichen mit den hunderten Laufbegeisterten, die normalerweise teilnehmen, mag es nach nicht viel klingen. Aber die Veranstalter des virtuellen Stadtteil- und Haldenlaufs in Ahlen sind dennoch hochzufrieden mit der Resonanz auf die 19. Auflage. Die fand coronabedingt zum zweiten Mal nur virtuell statt. Dennoch gab es wesentlich mehr Teilnehmer als erwartet.

wn

Carina Huhn, Siegerin bei den Frauen über zehn Kilometer, schoss mit Partner Dennis Jörke, Sohn Anton und Oliver Diecksmeier ein Erinnerungsfoto an den virtuellen Haldenlauf. Foto: Diecksmeier

„Wir sind überrascht, dass sich 63 Personen angemeldet haben,“ erläuterte Hermann Huerkamp vom Stadtteilbüro. „Das sind drei Mal so viele wie im letzten Jahr.“ Eine stattliche Bilanz, findet Huerkamp. „Die Menschen sind wohl einfach froh, dass der Freizeitalltag aufgebrochen wird und was passiert.“

Die Anmeldung erfolgte virtuell und kontaktlos, die Teilnahme ebenso. Angeboten wurden vier Läufe. Die Angemeldeten hatten eine Woche Zeit, ihre Distanz auf einer selbstgewählten Strecke zu absolvieren.

Carina Huhn Beste über zehn Kilometer

Den Haldenlauf über die zehn Kilometer absolvierte als Erste bei den Frauen Carina Huhn in starken 44:58 Minuten. Bei den Männern gab es über die gleiche Distanz einen Doppelsieg. Georg Wiemann und Ulrich Kremper aus Münster liefen gemeinsam in 44:03 Minuten als „Team Amigos Schmigos“ über die virtuelle Ziellinie.

In der Disziplin Nordic Walking über zehn Kilometer gewannen mit Bernd Gommen bei den Herren und Sybille Schlotböller bei den Damen zwei Lokalmatadoren, die schon häufiger diese Distanz als Nordic Walker absolvierten.

Die drei Kilometer lange Nordic-Walking-Strecke gewannen mit Roland Wicknig bei den Männern Birgit Berning bei den Frauen zwei Teilnehmer aus Bielefeld. Im Lauf über die gleiche Distanz siegten bei den Jugendlichen Hannes Thülig und Mandy Scherkenbeck.

Alle Teilnehmer erhalten als Erinnerung eine Urkunde und ein T-Shirt. Das neue Design mit Halde und Förderturm wurde von Celine Vogt, Auszubildende im Stadtteilbüro, gestaltet.

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