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Fußball: Hallenstadtmeisterschaften in Ahlen

Echte Profis am Werk

Ahlen

Die Hallenstadtmeisterschaften in der Friedrich-Ebert-Halle gehen in die erste Runde. Der Auftakt erfolgt am Mittwoch. Bei den Alten Herren und den Senioren stehen erste packende Vergleiche an.

-uwe-

So kann’s was werden: (v.l.) Stefan Jakob, Yannic Bertram und Sebastian Höhle als Schrauber vom Dienst.

Er ist zufrieden mit seinen Schraubern. „Die können halt malochen“, kommentiert Stefan Jakob die Fähigkeiten seiner Truppe. Kein Wunder, der E-Jugend-Trainer und Spieler bei den Alten Herren der Ahlener SG ist kein Neuling in bandenmäßiger Verbreitung des Hallenfußballs. „Bei den Aramäern hab ich beim Zusammenbauen auch schon mal zugeguckt“, untertreibt Jakob wohl ein bisschen.

Aber Recht hat er doch: Die ersten Vorbereitungen zur Hallenstadtmeisterschaft in Ahlen zum Auftakt am Mittwoch laufen, als würd’s der Ausrichter Ahlener SG beruflich jeden Tag machen. „Zeitlich ganz nett“, ringt sich sogar Jugendleiter und Organisator Matthias Rauf bei allem Stress und Sorgen am Tag vor dem Anstoß ein Lob ab, als er feststellt, dass die erste Mannschaft der ASG in der Ebert-Halle keine Stunde braucht, um ihre Fußballbande zusammenzubauen. Auch übrigens dank des vorherigen Ausrichters DJK Vorwärts, der vor zwei Jahren die Aufklebe-Nummern für die zusammenpassenden Platten netterweise am Holz pappen ließ.

Unter den wachsamen Augen von Gastherr und Hallenwart Bobo Sklarski, der jede Spur oder Schramme auf seinem Parkett stirnrunzelnd verfolgt („Hey, das hier ist meine Halle!“), sind die ASG-Jungs von der schnellen Truppe – kein Wunder, das Senioren-Auftaktspiel am Mittwoch gegen Dolberg gehört schon ihnen. Während also unten noch gedreht, gemessen, gedengelt und geklopft wird, bringt der Rest der Ahlener SG Foyer, Tribüne und die riesige LED-Anzeige in die passende Form für den erwarteten Zuschaueransturm.

Vor allem für den Vorrunden-Donnerstag mit der recht explosiven Gruppe FSG, ASK, RW Ahlen und den Aramäern bereitet man sich lieber auf alle Eventualitäten vor. Ein externer Sicherheitsdienst, den alle acht Vereine samt dem Stadtsportverband bezahlen, soll dafür sorgen, dass es unter den Fans friedlich bleibt.

Bis dahin aber ist die Ahlener SG jedenfalls sportlich bereits akklimatisiert. Als B-Ligist nicht gerade der Topfavorit hat sich die Truppe nach dem Bandenbau in der Halle wenigstens schon mal eingespielt, selbst Trainer Oliver Scheffler saß schon mal Probe auf der Bank. Stimmt doch: Je schneller der Aufbau, desto mehr Zeit zum anschließenden Zocken.

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