Niklas Versmold betreibt Tennis und Fußball

Ein klares Sowohl-als-auch

Warendorf

Manche spielen Fußball, andere Tennis – und wieder andere beides. So wie Niklas Versmold. Der 24-jährige Warendorfer geht beiden Sportarten mit Leidenschaft nach. Einen Widerspruch sieht er darin nicht. Eher etwas anderes.

Simon Brandt

Tennis oder Fußball? Beides. Niklas Versmold betreibt die Sportarten mit Bravour und sieht derzeit keinen Anlass, sich für eine von beiden zu entscheiden. Was zunächst mal nach Kontrastprogramm klingt, ist für den 24-Jährigen seit der Kindheit alltäglich. Foto: Simon Brandt

Über fehlendes Ballgefühl kann sich Niklas Versmold wahrlich nicht beschweren. Die gelbe Filzkugel mit einem satten Schlag unerreichbar für den Gegner über das Netz zu befördern, versteht er ebenso gut, wie den Weg des Lederballs ins Netz zur Verhinderung eines Gegentors zu unterbinden.

Der 24-jährige Sassenberger fühlt sich sowohl auf dem Tennis- als auch Fußballplatz pudelwohl, betreibt er doch erfolgreich beide Sportarten. Mit dem TV Warendorf kämpft er in der Münsterlandliga um Spiel, Satz und Sieg. Beim A-Kreisligisten SC Füchtorf hütet er das Tor.

Umfangreiche Trophäensammlung

Was nach Kontrastprogramm klingt, ist für Versmold seit seinem sechsten Lebensjahr alltäglich. Angefangen hat alles, als die Sportart Tennis in der Grundschule vorgestellt wurde. Da war es um ihn geschehen. Seitdem spielt der Weiße Sport in Versmolds Leben eine wichtige Rolle. Sein Talent wurde beim VfL schnell erkannt. Gefördert von Vater Reinhard, nahm er schon früh an Turnieren und Meisterschaften auf Vereins-, Kreis- und Bezirksebene teil. Mit großem Erfolg. Mittlerweile zieren zahlreiche Pokale und Medaillen die Trophäensammlung.

Der Fußball trat kurz darauf in Versmolds Leben. Gemeinsam mit Freunden lief er für die Sassenberger Minikicker auf. Zunächst spielte er im Feld, ehe er seit dem zweiten D-Jugend-Jahr im Tor steht. Als B-Junior wechselte er 2012 nach Füchtorf, weil dort mittlerweile sein Freundeskreis war. 2015 kam er in den Seniorenbereich und schaffte es gleich in den Kader der ersten Mannschaft. „Mit Jürgen Gessat hatten wir einen super Trainer. Von ihm und Torwarttrainer Christian Krüger habe ich sehr viel gelernt und mich weiterentwickelt“, blickt Versmold zurück.

Die ganz Großen als Vorbilder

Die Stärken seines Torwartspiels sieht er auf der Linie und im Eins-gegen-eins. Außerdem hätten sich die fußballerischen Fortschritte auch positiv auf sein Tennisspiel ausgewirkt, schildert er. Um seinen absoluten Lieblingssport auf höherem Niveau betreiben zu können, wechselte er 2013 vom VfL zum TVW. „Warendorf ist in der Region das Maß aller Dinge im Tennis“, sagt Versmold, der als sportliche Vorbilder die ganz Großen ihrer jeweiligen Zunft nennt: Roger Federer und Manuel Neuer.

Wenngleich er viel Zeit auf dem Tennis- und Fußballfeld verbringt, möchte Niklas Versmold nichts missen: „Sport ist mein Leben. Ohne geht es einfach nicht.“

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