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Handball: A-Jugend Bundesliga

Ein Sieg ist für den HLZ-Nachwuchs Pflicht

Ahlen

Es heißt Grips gegen Muckis, Handlungsschnelligkeit gegen Kleiderschränke. Aber in erster Linie TSG Altenhagen-Heepen gegen HLZ Ahlener SG. In der A-Junioren-Bundesliga. Noch haben die Gastgeber alle vier Spiele der Hauptrunde verloren. Das sollte so bleiben, wenn der HLZ-Nachwuchs nach der Hauptrunde weiterspielen und Platz vier erreichen will. Dann muss ein Sieg her. Keine Frage. Auch gegen physisch robuste Ostwestfalen

Von Uwe Gehrmann

Jede Lücke nutzen: Jan Holtmann und das HLZ treten in Altenhagen-Heepen anJede Lücke nutzen: Jan Holtmann und das HLZ treten in Altenhagen-Heepen an Foto: Toppmöller

Das letzte Aufeinandertreffen ist unentschieden ausgegangen. Da haben sich die Jungs alle auf der Autobahnraststätte getroffen. Die einen kamen vom Auswärtsspiel in Verden-Aller, die anderen aus Lübeck zurück. Man wohnt eben nahebei. Deshalb ist das Duell am Sonntag (17 Uhr) bei der TSG Altenhagen-Heepen auch ein Derby für die Ahlener A-Jugendlichen. Man kennt sich, man hat gegen- und miteinander gespielt – alles unter Nachbarn, alles seit Jahren schon. Aber so richtig in Echt und in Farbe wird es morgen in der Halle am Gymnasium Heepen das erste Mal sein. Inklusive Druck.

Denn wenn man in der A-Jugend-Bundesliga nach der Hauptrunde weiterspielen will, also Platz vier erreichen, dann muss das HLZ Ahlen beim Liga-Achten und damit -Letzten gewinnen. Keine Frage.

„Das wissen alle“, sagt Trainer Sebastian Supenkamp. „Aber leicht wird es nicht. Die sind sehr rabiat, sehr groß und breit, und wir sind körperlich unterlegen.“

Also muss Ahlen Tempo und Spielwitz dagegensetzen. Grips gegen Muckis, Handlungsschnelligkeit gegen Kleiderschränke. Noch hat Altenhagen alle vier Spiele der Hauptrunde verloren, was aber nicht so bleiben muss.

Sieg in Altenhagen-Heepen ist Pflicht

Die TSG hatte sich mit einem Altjahrgang für die Bundesliga qualifiziert, die seinerzeit nicht ausgespielt worden war. Also bekam man einen Bonus-Startplatz, für den gerade mal ein Torwart und der Linksaußen des alten Teams übrig blieben. Den Rest der Mannschaft strickten die Ostwestfalen mit heißer Nadel drumherum. Hat immerhin zum Erreichen der Hauptrunde gereicht.

Die die Ahlener noch länger spielen wollen – mit also Pflichtsieg in Altenhagen. Dafür haben sie sich sogar für zwei Spiele einen neuen Tormann geborgt. Da Eric Günther mit seinem angegriffenen Syndesmoseband weiter ausfällt kommt mit Zweifachspielrecht Lennart Müller vom Letmather TV, der aushelfen wird. Was tut man nicht alles, um endlich mal Bundesliga zu spielen. Auch zum Beispiel, in Altenhagen gewinnen. Der Traum darf nämlich gerne weitergehen.

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