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Fußball: Kreisliga A

Ernüchterung bei ASK nach Auftaktpleite

Oelde/Ahlen

90 Minuten hat es gedauert und schon war der ASK um die erste Enttäuschung der Saison reichen. Mit einer Niederlage startete der Titelanwärter Nummer eins. Auch der des eigenen Anspruchs. Trainer Philipp Plöger setzt derweil auf den Lerneffekt des 0:1

Von und

Ein bisschen Anschub braucht doch jeder: Erkan Baslarli (r.) vom ASK stemmt sich etwas gewöhnungsbedürftig gegen die Oelder (v. l.) Mathies Winkelmann und Justus Wiegard. Foto: Wegener

Zum ersten Topspiel der Saison empfing die Spielvereinigung Oelde in der Kreisliga A mit ASK Ahlen gleich den Topfavoriten auf den Aufstieg. Allerdings konnte Ahlen seine PS am Sonntag noch nicht auf den Rasen bringen, was Oelde durch Geschlossenheit ausnutzten und mit 1:0 gewinnen konnte.

„Die gesamte Einstellung war ausschlaggebend. Wir haben vielleicht den Meter mehr gemacht. Außerdem hatten alle Bock, alle wollten den Sieg“, erklärte Oeldes Trainer Tobias Brinkmann, dass es gestern die mannschaftliche Präsenz war, die den Sieg bescherte. Dies bestätigt auch sein Gegenüber, Philipp Plöger: „Uns hat der Drang nach vorne und die Galligkeit auf den Ball gefehlt. Oelde war zudem eine geschlossene Mannschaft und auf jeden Fall präsenter als wir.“

ASK-Trainer Philipp Plöger nach der Auftaktniederlage

Es war schließlich Tim Stricker, der in der 75. Minute der ASK-Abwehr entwischte und zum Tor des Tages einnetzte. „Aufgrund unseres Rufes werden viele unserer Gegner über die mannschaftliche Geschlossenheit kommen. Ich hoffe, dass wir das jetzt verstanden haben und dass das ein Hallo-Wach-Effekt war“, hofft Plöger auf einen Lerneffekt. Der sollte bei ASK auch schleunigst einsetzen, denn in der kommenden Woche steht Kreispokal und das nächste Ligaspiel gegen die ASG auf dem Programm. „Ich sehe das eher positiv, denn wir haben dann ein Spiel mehr, um uns zu finden“, bleibt Plöger optimistisch.

ASK-Coach fordert besseres Zweikampfverhalten

Auch der Spielvereinigung steht eine englische Woche bevor – und diese kommt nach diesem Erfolg genau recht. Über fehlenden Rückenwind dürfte sich Oelde jetzt jedenfalls nicht beschweren. Doch trotz des Siegs gegen ASK will Oeldes Trainer nichts überstürzen. „Ich sehe uns trotzdem nicht als Favorit“, backt Brinkmann weiter eher kleine Brötchen. „Wir müssen unsere Präsenz in den Zweikämpfen verbessern“, fordert derweil ASK-Trainer Plöger von seinem Team für die anstehenden Aufgaben mehr Engagement. Genau das bracht es auch, wenn es mit dem Aufstieg klappen soll.

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