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Fußball: Westfalenpokal

Ernüchterung beim TuS Freckenhorst und SV Drensteinfurt

Kreis Warendorf

Die Vereine haben Gewissheit. Insbesondere der TuS Freckenhorst und der SV Drensteinfurt, die insgeheim auf den SC Preußen Münster gehofft haben. Doch die Auslosung der ersten Runde im Westfalenpokal sorgte am Donnerstagabend am Ende für Ernüchterung – und nur Klassenkonkurrenten als Gegner. RW Ahlen bekommt es ebenfalls mit einem Bezirksligisten zu tun.

Von Uwe Niemeyer

Wiederholung verschoben: Aus einer Neuauflage des Spiels vom vergangenen Sonntag zwischen dem SV Drensteinfurt und dem SC Preußen Münster – und somit einem Zweikampf zwischen Christopher Mertens (l.) und Marcel Hoffmeier – wird vorerst nichts. Foto: Kleineidam

Die Würfel sind gefallen. Besser: die Lose gezogen. Dabei hat die Auslosung der ersten Runde im Krombacher Westfalenpokal am Donnerstagabend im Hans-Tilkowski-Haus in Kaiserau aus heimischer Sicht nicht gerade für Euphorie gesorgt. Denn das Hammerlos blieb im Topf. Vielmehr warten auf den SV Drensteinfurt und den TuS Freckenhorst reine Bezirksliga-Duelle. Der SVD reist zum Staffel-Konkurrenten RW Westönnen, der TuS genießt immerhin Heimrecht gegen den TuS Recke.

RW Ahlen muss derweil beim Bezirksligisten CF Kurdistan Bochum antreten, die SpVg Beckum beim TuS Senne. Nicht beklagen kann sich der SC Preußen Münster. Der Titelverteidiger wird vom SV Werl-Aspe, dem einzigen A-Ligisten im Wettbewerb, erwartet. Nicht vom SV Drensteinfurt wie noch am vergangenen Sonntag.

Goldmann und der TuS schielen schon auf Runde zwei

Gleich als erster Verein der Gruppe 2 – die noch zu ziehenden 30 Clubs wurden auf zwei Gruppen aufgeteilt – gezogen, wurde der TuS nicht lange auf die Folter gespannt. „Das ist ein machbares Los. Da kann man gewinnen, aber auch verlieren. Immerhin spielen wir zu Hause“, kommentierte Heinz Goldmann die bevorstehende Aufgabe. Und der sportliche Leiter blickte auch auf einen möglichen Gegner in Runde zwei. Der dürfte wohl FC Eintracht Rheine heißen. Der Oberligist steht beim SV Jerxen Orbke vor einer lösbaren Erstrundenaufgabe. „Das wäre reizvoll. Zumal Rheine auch einiges an Fans mitbringen würde.“

Uwe Heinsch zum SVD-Los RW Westönnen

Nicht gerade ein Wunschlos erwischte der SV Drensteinfurt. In den bisherigen Ligaduellen kamen die Stewwerter in Westönnen bei einem Sieg dreimal nicht über ein Unentschieden hinaus. Was im Pokal bekanntlich nicht möglich ist – und somit immerhin die Runde zwei. Allerdings droht da mit dem Sieger aus dem Spiel SC Weitmar gegen SG Finnentrop auch nicht wirklich eine reizvolle Partie. „Es ist schade, aber wir nehmen es, wie es ist. Die Chancen stehen 50 zu 50“, ordnete Uwe Heinsch, sportlicher Leiter des SVD, zunächst die Aufgabe in Runde eins ein.

Diese erste Pokalrunde soll bis zum 22. August, Runde zwei bis zum 22. September ausgespielt werden. Das Achtel- und Viertelfinale wird dann am 28. September – ebenfalls in der FLVW-Zentrale – ausgelost. „Auch dieses Jahr steht unter ganz besonderen, erschwerten Bedingungen. Wir hoffen sehr, dass wir den Wettbewerb sportlich zu Ende bringen können“, sagte Pokalspielleiter Klaus Overwien, der die Paarungen im Livestream zog und von Thomas Berndsen, Abteilungsleiter Fußball beim FLVW, assistiert wurde.

Teilnahmeberechtigt am Krombacher Westfalenpokal sind in diesem Jahr alle Vereine aus dem Vorjahreswettbewerb. Der SV Lippstadt 08, der TuS Haltern, TuS Dornberg und der SC Wiedenbrück sind bereits für die zweite Runde gesetzt, da sie ihre Erstrundenpartien 20/21 austragen und gewinnen konnten.

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