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Reiten: Bundeschampionate in Warendorf

Fast schon wieder ganz die alten

Warendorf

Die Bundeschampionate 2021 waren fast wieder die alten. Am sportlichen Niveau hatte sich sowieso nichts geändert. Das hielt, was es versprach. In allen Disziplinen. Einen großen Anteil daran hatten auch die Reiter aus dem Kreis Warendorf.

Von René Pennound

Siegerküsschen: Bundeschampion des Deutschen Reitpferdes bei den vierjährigen Stuten und Wallache wurde Feine Bella mit Wibke Hartmann-Stommel (RFV Handorf-Sudmühle) im Sattel. Sie gewannen mit der Wertnote 9.6. Foto: René Penno

Endlich wieder mit Zuschauern. Die Bundeschampionate 2021 waren fast wieder die alten. Am sportlichen Niveau hatte sich sowieso nichts geändert. Das hielt, was es versprach. In allen Disziplinen. Einen großen Anteil daran hatten auch die Reiter aus dem Kreis Warendorf.

Wie etwa Katrin Eckermann. Die Sportlerin aus Füchtorf – ihre sportliche Heimat ist der RV Kranenburg – ist bei den Bundeschampionaten in Warendorf in jedem Jahr vielbeschäftigt und meistens auch erfolgreich. Ihre Bilanz besserte sie mit einem weiteren Sieg auf: Bei den fünfjährigen Springpferden dominierte sie beide Umläufe – jeweils mit Wertnoten von 9.5 war sie mit Corolando nicht zu schlagen und verwies Philipp Rüping (Oldenburger Münsterland) mit Chacoothargos (WN-Summe 18.20) sowie Philipp Winkelhaus (RV St. Georg Werne) mit Diamant de Casall (17.80) auf die nächsten Plätze. Fünfter in diesem Finale wurde Sönke Fallen-berg vom PSV Wessenhorst. Der Sportsoldat stellte in diesem Jahr den selbstgezogenen und ausgebildeten Corneo TF vor. Mit zweimal 8.8 kam das Paar auf den fünften Rang.

Viel Beachtung finden bei den Pferdeleuten die Entscheidungen in den Reit-pferdeprüfungen. Grund zum Jubeln hatte die Warendorfer Züchterin Tanja Schalkamp. Bei den vierjährigen Ponys wurde in der Abteilung der Stuten und Wallache George mit Wibke Hartmann-Stommel (RFV Handorf-Sudmühle) im Sattel Bundeschampion. Mit der Wertnote 9.1 führte er die Rangliste vor Der kleine Champion mit Michele Schulmerig (Weisenheim/WN 9.0) an. Die Bronzemedaille sicherte sich Der kleine Herzbube mit Sabrina Nawrot (Ahlen/RV Albers-loh). Dieses Pony ist erst seit Februar dieses Jahres unterm Sattel und hat sich mit jeder Prüfung gesteigert. Beim Finale in Warendorf gab es die Note 8.8.

Wie es sich anfühlt, mit einem Bundeschampion ins Viereck einzureiten, weiß Bianca Nowag bereits. In diesem Jahr führte sie die Baroness Bibi (Züchter: Franz-Georg Ottmann aus Saerbeck) zum Titel bei den dreijährigen Stuten und Wallachen. Mit der Note 9.1 bestätigte das Paar den Auftritt aus der Qualifikation und verwies Moonlight mit Marie Sybel (Löningen/WN 8.7) auf Rang zwei. Rang drei ging an Nele Lübbehusen vom RFV Milte-Sassenberg mit Escala Gold und der Note 8.6.

Großes Interesse finden immer die Entscheidungen in der Vielseitigkeit. In diesem Jahr ganz besonders, da mit Julia Krajewski die Warendorfer Olympiasiegerin bei den sechsjährigen Pferden Chin-Tonic und IcyTonic vorstellte. Mit beiden Pferden erzielte sie im Gelände Bestnoten. Die reichten nach den Disziplinen Dressur, Springen und Gelände zu Rang vier mit Chin Tonic und Rang sieben mit Icy Tonic. Bestes Pferd dieser Konkurrenz war Das Fräulein Inge. Der Name kommt ganz unscheinbar daher, in Aktion verdiente sich die Hannoveraner Stute in allen Teildisziplinen Höchstnoten. Damit verdrängte sie mit Amke Gröttrup (RFV Tammingaburg) im Sattel Clearsky und Louise Romeike (RFV Großenwiehe) auf Rang zwei, mit Rockett wurde die Schwedin Dritte. Bei den Vielseitigkeitsponys schnupperte Remy Mateng mit Lisa Kleinbuntemeyer (RFV Alverskirchen-Everswinkel) bereits am Podium: Nach Dressur und Springen führte das Paar die Wertung an, im Gelände fielen sie aber auf Rang sechs zurück. Alle Ergebnisse und weitere Infos unter bundeschampionate.tv.

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