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Fußball: Kreisliga A

Für die Trainer führt kein Weg an ASK Ahlen vorbei

Ahlen

Für die heimischen Trainer der A-Liga-Teams beginnt die Tabelle erst ab Rang zwei. Eine Mannschaft scheint nach dem Votum der Übungsleiter beinahe in einer anderen Liga zu spielen. Was aber gerade auch eine Herausforderung darstellt.

Von Simon Beckmann

Absoluter Top-Favorit in der A-Liga: der ASK mit Ercan Taymaz. Foto: mkl

Wird es ein Kopf-an-Kopf-Rennen um den Aufstieg in die Bezirksliga? Oder doch eine deutliche Angelegenheit? Das sind nur zwei Fragen, die dem Fan zum Start der Kreisliga A Beckum durch den Kopf schießen. Die Sportredaktion hat bei den Ahlener Trainern nachgehorcht. Bei einem Kandidaten waren sich alle einig.

„ASK ist für mich der heißeste Aufstiegsfavorit“, erklärt ASG-Coach Kemal Gemec. „Was die investiert haben, ist fast schon nicht mehr normal. Da wäre alles andere als ein Aufstieg fast schon eine Blamage“, schiebt er seine Begründung hinterher. In die gleiche Kerbe schlägt Vorhelms neuer Trainer Manuel Wiesrecker. „Bei der Anzahl an Neuzugängen wäre es vermessen, ASK nicht als Titelanwärter zu nennen“, meint er. Aber auch die SpVg Beckum II hat er auf seinem Zettel.

Vorwärts-Trainer Eddy Chart mit Blick auf den Ortsrivalen ASK

Ähnliche Einschätzungen hat Eddy Chart. „ASG, Beckum II und Wadersloh werden oben mitspielen“, sagt der Vorwärts-Coach. Gerade Wadersloh dürfe man nicht unterschätzen. „Die sind eingespielt und haben eine super Qualität in der Truppe.“ Als haushohen Favoriten auf den Titel bezeichnet aber auch er ASK Ahlen. „Mit der Mannschaft musst du ganz oben mitspielen“, so Chart.

ASK-Trainer will die Spiele dominieren

Der ASK-Coach Plöger selbst sieht sein Team ebenso als großen Aufstiegsaspiranten. „Mein Anspruch ist es, immer zu gewinnen. Und wenn wir das tun, werden wir aufsteigen“, ergänzt er lachend. „Wir haben eine sehr gute Mannschaft, mit der wir uns oben festsetzen werden. Wir wollen die Partien dominant gestalten.“ Als Konkurrenten um den Platz an der Sonne nennt er Roland, Beckum 2, Wadersloh und ASG.

Der Spielertrainer von letztgenanntem Team stapelt dagegen bewusst tief, wenn es um die eigene Platzierung geht. „Wir gehen unseren Weg – holprig und steinig: Das ist meine Art“, berichtet Kemal Gemec und fügt hinzu: „Wir wollen unseren Erfolg nicht kaufen, sondern durch Fleiß und Schweiß erarbeiten.“ Das benötige aber auch Zeit. „Unser Ziel ist alles zwischen Platz zwei und Nichtabstieg“, verrät er.

Vorhelms Coach Wiesrecker möchte jeden Sonntag Erfolg haben

Unter die ersten fünf Mannschaften möchte unterdessen Eddy Chart mit seinem jungen Team kommen. „Dafür werden wir aber Konstanz benötigen“, weiß er. Das werde angesichts der vielen Studenten und Berufstätigen, die des Öfteren fehlen könnten, nicht einfach. Ganz anders sieht die Lage in Vorhelm aus: Dort gehen die Kicker entspannt an die Spielzeit heran. „Wir werden jeden Sonntag aufstehen und wollen Erfolg haben. Was dann da am Ende für eine Platzierung herauskommt, wird sich zeigen“, so der neue Trainer Manuel Wiesrecker.

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