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Regionalligist präsentiert binnen 24 Stunden den neuen Mann auf der Bank

Golombek sofort startklar

Ahlen

Andreas Zimmermann steht beim Regionalligisten RW Ahlen nur noch auf der Liste der Ex-Trainer. Keine 24 Stunden nach seiner überraschenden Demission, stellte der Club bereits seinen Nachfolger vor.

Von Henning Hoheisel

Die Tinte ist schon trocken: Ahlens Vorsitzender Dietmar Kupfernagel (l.) mit dem neuen RWA-Trainer Andreas Golombek, der zunächst bis zum Saisonende unterschrieben hat. Foto: H.Wegener 50302 Oelde

Das nennt man gutes Timing. Nur eine halbe Stunde, nachdem am Dienstag Ahlens Sportvorstand Joachim Krug bei Andreas Golombek angerufen hat, meldete sich bei dem Trainer ein weiterer Club und bekundete Interesse. „Eigentlich wollte ich mir beides anhören, aber leider hatten wir nicht so viel Zeit. Am Freitag ist ja schon das erste Spiel“, ließ sich der neue Mann auf der Trainerbank von Rot-Weiß dann doch zügig auf das Angebot von der Werse ein.

Keine 24 Stunden nach der Beurlaubung von Andreas Zimmermann hat RW Ahlen also seinen neuen Trainer vorgestellt. Wenig Zeit, in der an der August-Kirchner-Straße viel passiert ist. Gleich drei Kandidaten hatten sich vorgestellt, letztlich machte der 54-jährige Andreas Golombek das Rennen. „Wir setzen auf seine Erfahrung und glauben, dass er der richtige Mann am richtigen Ort zum richtigen Zeitpunkt ist“, so Ahlens Präsident Dietmar Kupfernagel.

Golombek – von 2013 bis 2017 erfolgreich beim SC Verl, später noch bei den Sportfreunden Lotte und bis Dezember 2021 beim BSV Rehden beschäftigt – hatte am Mittwoch dann auch gleich seine Sporttasche mitgebracht. Im Anschluss an die Unterzeichnung seines zunächst bis Saisonende gültigen Vertrags ging es schon mit der ersten Einheit weiter.

Golombek hat auch nicht viel Zeit zu verlieren, schließlich steht bereits am Freitagabend bei Fortuna Köln seine Premiere als RWA-Trainer in einem Pflichtspiel an. „Er hat jetzt natürlich direkt zwei schwierige Aufgaben vor sich“, dachte Kupfernagel auch schon an das folgende Duell in Wattenscheid, „da darf man jetzt auch keine Wunder erwarten. Aber natürlich hoffen wir auf einen Impuls.“ Auch Golombek selbst, der in Bielefeld lebt, verspricht noch keine Wunderdinge: „Ich habe schon ein Bild von der Mannschaft, aber in zwei Tagen wird man jetzt nicht viel verändern können“, sagte er. Warum er sich für Rot-Weiß Ahlen und nicht für den anderen Interessenten entschieden hat? „Ahlen ist immer noch eine gute Adresse. Das ist ein ehemaliger Zweitligist, das darf man nicht vergessen. Für mich ist das auch eine gute Bühne, um mich wieder zu zeigen“, betonte Andreas Golombek. Und machte sich nur wenig später bereits ans Werk.

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