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Fußball: Kreisliga A1

Halbzeitbilanz sieht Quartett im engen Titelrennen

Sendenhorst

Die SG Sendenhorst steckt in der Kreisliga A1 mitten im Titelrennen, mischt im Aufstiegsrennen kräftig mit. Da lässt die Winterbilanz keine Zweifel. Allerdings ist die Konkurrenz namhaft und groß.

Von Manfred Krieg

Tabellenführer: Heinz Linnemann (l.) kommt bei der SG auf die meisten Einsatzzeiten bei den Feldspielern. Wenn auch nur hauchdünn mit 120 Sekunden mehr auf dem Buckel als Tim Wittenbrink. Foto: Beckmann

Der erste Saisonabschnitt der Kreisliga A1 hatte eine derbe Überraschung im Gepäck. In Beelen ist die Stimmung ausgelassen. Sensationell holten sich die Blau-Weißen die Herbstmeisterschaft und überwintern als Tabellenerster. Damit hatte vor der Saison niemand gerechnet, vor allem nicht die etablierten Teams aus Sendenhorst, Sassenberg und Handorf. Dennoch bleiben die Beelener bescheiden. „Wir schielen nicht auf die Meisterschaft. Wir freuen uns über den aktuellen Stand und wollen so lange wie möglich oben mitspielen“, äußert Beelens Trainer Stefan Bruns.

Am 13. Spieltag setzten sich die Beelener an die Spitze, lösten den TSV Handorf ab, der acht Runden lang den Platz an der Sonne innehatte. An den ersten vier Spieltagen grüßte die SG Sendenhorst von oben, ehe es im Drei-Spieltags-Rhythmus sukzessive bis runter auf Platz vier ging. Zum Schluss kletterte die Kraus-Truppe wieder auf Rang drei hoch. Nun ist um den Meistertitel ein Vierkampf entbrannt. Die Sendenhorster liegen nur einen Zähler hinter Spitzenreiter Beelen, haben allerdings auch ein Spiel mehr auf dem Konto. „Gleich im März werden wir schnell sehen, was geht. Da warten gleich drei dicke Brocken auf uns“, beschäftigt sich SG-Co-Trainer Stefan Putze schon mit der Fortsetzung des Spielbetriebs.

Saisonstart verläuft für SG Sendenhorst perfekt

Dabei hatte die Saison für die SG perfekt begonnen. Vier Zu-Null-Siege am Stück feierte sie, ehe es in Sassenberg mit 0:3 den ersten Dämpfer gab. Nach 367 Minuten schlug es erstmals im Sendenhorster Gehäuse ein. Dennoch steht über den bisherigen Saisonverlauf gesehen die Defensive des TSV Handorf noch sicherer. Sendenhorsts Gegentorschnitt von 0,85 ist der zweitbeste der Liga, Handorf ließ im Schnitt nur 0,75 Tore zu. Zudem stellt der TSV mit einer Torquote von 3,33 auch den besten Angriff. Trotzdem reichte es nicht für Rang eins zur Winterpause.

SG-Niederlagen nur schon nach Pausenrückstand

Beelens Überraschungserfolg ist stark mit einer Person verknüpft. Mohammed Mara schoss 15 Tore in zwölf Spielen. Er führt mit deutlichem Abstand die Torjägerliste der A1 an. Zudem schoss er auch die wichtigen Treffer, erzielte siebenmal das Siegtor der Blau-Weißen. Der zweitbeste Siegtorschütze, Michael Sanders aus Ostbevern, brachte nur drei solcher Treffer zustande. Viermal erzielte Mara das wichtige 1:0 für Beelen. Die besten Siegtorschützen auf Sendenhorster Seite sind Marek Ratering und Nicolas Rosendahl, dessen Tore zweimal drei Punkte einbrachten. Die Sendenhorster feierten auch die meisten Siege nach einer 1:0-Führung. Zudem war ihre Bilanz in derartigen Spielen völlig makellos. Acht 1:0-Treffer führten zu acht Siegen. Die Kraus-Truppe verlor nur Spiele, wenn sie bereits zur Pause in Rückstand lag. So auch bei der letzten Schlappe in Westbevern. Das 1:2 sorgt noch heute für Gesprächsstoff unter den SV-Ems-Fans. „Unser bester Auftritt war der gegen die SG Sendenhorst. Vom 2:1-Erfolg über einen der Meisterschaftsfavoriten wird heute noch gesprochen in Westbevern“, frohlockt Trainer Andrea Balderi. Die SG kompensierte die Niederlage mit einem 2:1-Erfolg über den TSV Handorf, verlor dann aber beim Abstiegskandidaten WSU II wichtige Punkte (0:0).

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