1. www.wn.de
  2. >
  3. Sport
  4. >
  5. Ahlen
  6. >
  7. Halle und SG-Spieler stehen wieder voll im Saft

  8. >

Handball: Landesliga

Halle und SG-Spieler stehen wieder voll im Saft

Sendehorst

Man könnte es einen Kaltstart nennen. Denn aus der Spielpause geht es für die SG Sendenhorst gleich zum Landesliga-Tabellenführer. Immerhin machen Kader und Kondition Mut.

-uni-

Ab geht die Post: Wenn sich die Möglichkeit zu einem Tempogegenstoß bietet, wollen sich Janis Westmeier (am Ball) und die SG Sendenhorst nicht lange bitten lassen. Foto: Penno

Die abermalige Spielpause ist beendet, Betriebstemperatur ist erforderlich. Die sollten die Landesliga-Handballer der SG Sendenhorst nämlich schon gleich zum Anpfiff erreichen. Schließlich geht es am Samstagabend (19.30 Uhr) zur TSG Altenhagen-Heepen II – und damit zum Tabellenführer. Nach fünf Siegen und einem (überraschenden) Remis gegen den FC Greffen ist der Primus nach sechs Begegnungen noch ungeschlagenen.

Dabei stand die Partie lange auf der Kippe, erst am Donnerstagnachmittag gab es Entwarnung und Klarheit. „Es ist alles geklärt“, bestätige SG-Coach Thorsten Szymanski.: „Das Hin und Her geht nicht weiter. Wir haben uns auch auf einen Einsatz eingestellt.“

Spiel stand auf der Kippe

Zunächst hatte es Probleme mit der Stromversorgung in der Halle gegeben, die eine Austragung unmöglich gemacht hätte. „Die Gastgeber haben technische Probleme in der Sporthalle“, erklärt SGS-Trainer Thorsten Szymanski. „Wir haben einen Ausweichtermin am Freitag angeboten, dem haben die Bielefelder aber nicht zugestimmt.“

TSG-Zweite ist auch eine Perspektiv-Mannschaft

Nun aber ist alles in der Reihe und die SG-Handballer können und werden sich in Richtung Ostwestfalen aufmachen. Fest steht, dass die Sendenhorster als Außenseiter zum Spitzenreiter fahren. Szymanski: „Die TSG ist eine eingespielte Mannschaft, die mit Jungs aus der A-Jugend-Bundesliga und Perspektivspielern der Ersten verstärkt wird.“

Er sagt aber auch: „Wir müssen nichts, haben nichts zu verlieren. Jeder Punkt wäre ein Bonus.“ Zuversicht tankt er auch aus den Eindrücken, die sein Aufgebot in den bisherigen Spielen hinterließ und nicht gänzlich chancenlos war.

Kleines Fragezeichen hinter Behrens-Einsatz

Und das Team ist nun nahezu komplett. Lediglich der Einsatz von Tizian Behrens ist fraglich, da er beim letzten Einsatz gegen Greffen umknickte. „Ansonsten sind alle dabei. So wie es sein muss“, frohlockt Szymanski. Die Trainingsleistungen gefielen ihm zudem. „Sicher fehlte hier und dort mal einer. Aber insgesamt hatten wir eine gute Beteiligung. Und gute Einheiten.“ Was zur Folge hat, dass der Tabellenachte ballsicherer und in der Abwehr technisch variabler geworden ist.

Jetzt muss er nur am Samstag ab 19.30 Uhr auf Betriebstemperatur kommen.

Startseite
ANZEIGE