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Beachvolleyball: Westdeutsche Meisterschaften

Harte Sandarbeit und 16 Sätze zahlen sich aus

Ahlen

Nein, ihre Hoffnungen hatten sie nicht auf Sand gebaut. Dass sie sich aber am Ende auf dem Treppchen wiederfinden würden, hatten Jürgen Henke und sein Partner Thorsten Kriegeskotte auch nicht erwartet. Nun träumen die Beachvolleyballer von den nächsten Titelkämpfen.

Ein schöner Moment: Martin Lückert (v.l.) vom TuS Iserlohn überreicht die Medaillen an Thorsten Kriegeskotte und Jürgen Henke nach Platz drei bei den Westdeutschen Beach-Meisterschaften. Foto: privat

Einen sehr respektablen dritten Platz bei den Westdeutschen Senioren-Beach-Meisterschaften in der Klasse Ü 59 hatten Jürgen Henke (Ahlener SG) und Thorsten Kriegeskotte (TuS Meinerzhagen) im Gepäck, als sie die Heimreise antraten. Nach harten 16 Sätzen und neunstündiger Sandarbeit hatte das Team in Iserlohn 200 DVV-Punkte eingeheimst und sich somit eine gute Ausgangsposition für eine Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften erarbeitet. „Niemals hätten wir damit gerechnet, in diesem starken Teilnehmerfeld Dritter werden zu können. Zumal wir erst so kurz zusammen trainieren“, sagte Jürgen Henke. Erschöpft, aber stolz.

Neues Duo absolviert nur eine Trainingseinheit vor dem Turnier

Denn das Team hatte sich gerade neu formiert und nur eine gemeinsame Trainingseinheit absolviert. Aber schon in den Matches der Vorrunde konnte man sehen, dass das Duo ambitioniert war. Nach dem Auftakt gegen Wilker/Freitag von Orplid Niddainsel/TSV Frankenberg (11:15, 7:15) folgte das stärkste Spiel gegen Reitenbach/Keller (Beachsport Berlin). Insbesondere Detlef Keller ist ein mehrfach dekorierter Akteur bei Deutschen Meisterschaften. So überraschte das sehr deutliche 15:11, 15:7. Gegen den dreifachen Serien-Meister von der Lühe/Oldenburg (VC Ober-Roden) stand das Duo beim 8:15, 8:15 allerdings auf verlorenem Posten. Nach einem klaren 15:10 und 15:9 gegen Weyermanns/Chudzik (Erkelenzer VV) war zum Abschluss der Vorrunde Platz sieben der Lohn. Auch gegen den Gesamt-Zehnten gaben sich Henke/Kriegeskotte dann keine Blöße.

Im Viertelfinale wartete mit Klein/Gründig (Hellerhofer SV/TSV Burgdorf) ein sehr erfahrenes und gut eingespieltes Team, letztes Jahr Vierter bei den Deutschen Meisterschaften. Die Annahme erwies sich zunächst als Prunkstück, was die Favoriten beeindruckte. Erst recht der Semifinal-Einzug von Henke/Kreigeskotte.

Sensationell im Halbfinale, ging es erneut gegen Oldenburg/von der Lühe. In der Anfangsphase war alles offen, ehe die mehrfachen Titelträger ihre ganze Routine erfolgreich ausspielten.

Größere Kraftreserven entscheiden im Tiebreak

Im Spiel um Rang drei trafen Henke/Kriegeskotte auf Rücker/Schumann (TV Waldgirmes). Und es wurde spannend. Denn erst nach dem 9:15, das wie ein Weckruf wirkte, kämpften Henke/Kriegeskotte um jeden Ball. Beim 15:12 schließlich mit dem besseren und verdienten Ende. Der Tiebreak musste entscheiden, und tat es dank der größeren Kraftreserven mit 15:8 zugunsten von Jürgen Henke und seinem Partner Thorsten Kriegeskotte.

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