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Handball: 3. Liga

HLZ Ahlener SG ist bereit für die Wiedergutmachung

Ahlen

Die Niederlage in Opladen war deftig und hat weh getan. Am Samstag in Gladbeck wollen die Handballer des HLZ Ahlener SG Wiedergutmachung betreiben.

Von Harald Hübl

Zurück zu einem festen Stand: HLZ-Trainer Frederik Neuhaus will eine Reaktion sehen auf die deutliche Auswärtsniederlage in Opladen. Foto: Wegener

Die blamable 26:43-Niederlage in Opladen war schwere Kost für Trainer und Spieler des Handball-Drittligisten HLZ Ahlener SG. Doch einen Tag später liefen bereits die Vorbereitungen für die Partie am Samstag, 19.30 Uhr, beim VfL Gladbeck.

„Wir haben über die wesentlichen Sachen des Dienstagsspiels gesprochen“, sagte HLZ-Trainer Freddi Neuhaus nach dem Training am Mittwochabend. „Alle waren sich einig, dass in Opladen keiner auf dem Platz war, keiner seine Form gebracht hat. Wir machen ein überragendes Spiel gegen Hamm und danach so eins. Man kann nicht immer alles erklären. Das Spiel müssen wir abhaken.“

Aber eine Erklärung hatte Neuhaus dann doch. In der Vorbereitung habe Opladen strategisch entschieden, sich in der Woche vor der Partie gegen den Zweitliga-Absteiger Emsdetten schon auf Ahlen vorzubereiten. „Das war clever“, lobt der HLZ-Trainer. „Wir konnten das nicht so machen, weil wir das Derby gegen Hamm vor uns hatten. Das darf man nicht leichtfertig angehen.“

Mit dem sachlichen Kabinengespräch vor dem Training ist die derbe Niederlage endgültig erledigt. „Wir richten den Blick nach vorne“, gibt Neuhaus die Marschrichtung vor.

Damit sind er und seine Männer gut beraten, denn der VfL Gladbeck hat mit drei Siegen in Folge auf sich aufmerksam gemacht. Der VfL ist mit sechs Niederlagen in die Saison gestartet. Ein wahrlich schlechter Auftakt, doch Gladbeck hatte es zu Beginn mit den Schwergewichten Emsdetten, Krefeld, Longerich, Aldekerk, den Bergischen Panthern und Spenge zu tun.

Von diesen 0:12 Punkten zum Saisonstart hat sich der Liga-Elfte aus dem nördlichen Ruhrgebiet nicht beeindrucken lassen und gegen LIT (36:28), Schalksmühle-Halver (24:21) und zuletzt Hamm (31:28) eine Aufholjagd gestartet.

In Hamm glänzte wieder einmal Routinier Max Krönung im Gladbecker Dress, der acht Feld- und vier Siebenmeter-Tore erzielte. „Ihn müssen wir besonders im Auge haben“, sagt der Ahlener Übungsleiter.

Und die eigene Leistung. Denn es gilt noch etwas gut zu machen. Aber vielleicht ist Gladbeck ja der richtige Gegner dafür. Immerhin hatten die Ahlener den Wiederaufstieg in die 3. Liga dort gefeiert.

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