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Handball: Ahlener SG verliert mit 34:36

HLZ fehlt am Ende die nötige Kraft

Ahlen

Es war ein munteres Hin und Her zwischen dem HLZ Ahlener SG und dem TuS Spenge. Doch ausgerechnet in der Schlussphase ging der Mannschaft von Trainer Frederik Neuhaus die Puste aus. Die 34:36-Pleite konnten die Ahlener nicht mehr abwenden.

Von Harald Hübl

Energisch zieht Ahlens Julian Damm (r.) in Richtung gegnerisches Tor. Foto: Wegener

„Wir wussten, was auf uns zukommt“, sagte ein abgekämpfter Ferdi Hümmecke im Anschluss an die 34:36 (14:14)-Niederlage seiner Drittliga-Handballer des HLZ Ahlener SG gegen den TuS Spenge.

TuS setzte auf siebten Feldspieler

Die Gäste setzten über die gesamte Spielzeit auf den siebten Feldspieler als taktisches Mittel beim Anwurf. Eine Maßnahme, die die Mannschaft von Trainer Frederik Neuhaus über 60 Minuten zermürbte.

Dass das Spiel gegen die routinierten Gäste eine besondere Herausforderung werden würde, war Neuhaus schon vor dem Anpfiff klar. Vor allem, weil er auf die verletzten Alexander Jungeilges und Dominik Spannekrebs verzichten musste.

Individuelle Fehler bei ASG

Die HLZ-Sieben lag zu Beginn mit 3:5 (8.) zurück, ließ sich davon jedoch nicht beeindrucken. Spielmacher David Wiencek, der geschickt Regie führte und torgefährlich war, glich zum 5:5 aus. Im Anschluss setzte sich Ahlen auf 9:6 (15.) ab. Verpasste es aber durch individuelle Fehler, den Vorsprung auszubauen, sodass Spenge beim 10:10 (20.) und 14:14 zur Pause wieder im Spiel war.

Nach dem Wiederanpfiff artete die Partie auf beiden Seiten in ein munteres Scheibenschießen aus. Bis zur 45. Minute erzielten beide Mannschaften 22 Tore, da stand es 25:25. „In der ersten Halbzeit haben wir das Überzahlspiel überragend gut verteidigt“, analysierte Hümmecke. „Doch nach der Pause haben wir es nicht mehr geschafft, den siebten Feldspieler zu verteidigen.“ Bis zum 28:28 (52.) blieb die Partie ausgeglichen, doch dann ließ Ahlen abreißen.

Zum Schluss fehlten die Alternativen

„Da ist uns ein bisschen die Puste ausgegangen“, räumte Neuhaus ein. „Wir haben sehr aktiv und mutig gespielt. Zum Ende hin fehlten uns durch die Ausfälle die Alternativen.“ Die Gäste setzten sich auf 30:28 (54.) ab und gaben ihren Vorsprung nicht mehr aus der Hand. Am Ende musste sich die Neuhaus-Sieben den Ostwestfalen mit 34:36 geschlagen geben.

ASG-Tore: Spiekermann (8), Bayer (8/1), Wiencek (5/2), Schmidt, Hümmecke (je 4), Harhoff , Damm (je 2), Horn (1)

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