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Handball: 1. Halbfinale um Westdeutsche Jugend-Meisterschaft

HLZ ist gestrauchelt, aber noch nicht gefallen

Ahlen

Die Niederlage tut weh. Aber das Ergebnis ist so knapp, dass für das Rückspiel alles offen ist. Mit 31:33 hat die männliche U15 des Handball-Leistungs-Zentrums Ahlen das erste Halbfinalspiel im Kampf um die Westdeutsche Meisterschaft verloren. Gegner TSV Bayer Dormagen war um einen Tick besser. Die Ahlener strauchelten, sind aber noch nicht gefallen.

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Knapp unterlegen waren die C-Jugendlichen des HLZ im ersten Halbfinale um die Westdeutsche Meisterschaft. Das Ergebnis lässt aber alle Chancen für das Rückspiel. Foto: Lars Gummich

Die Partie in der Friedrich-Ebert-Halle war nach dem Ahlener Gewinn der Westfalenmeisterschaft mit großer Spannung erwartet worden. Der TSV Bayer Dormagen seinerseits hatte sehr souverän die Meisterschaft seines Handballverbandes Mittelrhein gewonnen. Die darauf folgende Osterpause tat aber insbesondere der C-Jugend aus der Wersestadt augenscheinlich nicht so gut.

Sehr nervös und verkrampft startete die Mannschaft von Martina Michalzik und Ludger Trost ins Spiel. Die Angriffsaktionen wurden nicht mit der gewohnten Dynamik und Sicherheit vorgetragen. Zudem zeichnete sich Dormagens Schlussmann sofort mit einigen gelungenen Aktionen aus. Auch die sonst so sichere Ahlener Abwehr zeigte ungeahnte Schwächen und hatte vor allem mit dem sehr großgewachsenen Rückraumrechten ihre Probleme. Dieser kam immer wieder selbst zu Torerfolgen und setzte zudem geschickt seine Mitspieler in Szene.

Dadurch führten die Rheinländer schnell mit 11:6. Aufgrund einer Umstellung in der Abwehr und nun sicherer vorgetragenen Angriffskonzeptionen begrenzte das HLZ-Team die zunächst deutliche Führung der Gäste bis zur Halbzeitpause auf 14:16. Somit war noch alles möglich.

Aber auch in Hälfte zwei änderte sich das Bild nicht. Die Ahlener konnten im Angriff ihre Nervosität nicht ablegen, sodass immer wieder Pässe den Mitspieler nicht fanden. Zusätzlich ließ das HLZ viele Torchancen liegen. Unter anderem wurden vier Siebenmeter vergeben. Auch die Abwehr hatte weiterhin aufgrund fehlender Aggressivität und Konzentrationsmängel große Probleme. Dadurch führten die Dormagener auch in der zweiten Halbzeit zumeist deutlich.

In den letzten zehn Minuten versuchte Martina Michalczik dann, die Gästesieben mit einer offensiven Deckung vor Probleme zu stellen. Diese Maßnahme sorgte noch einmal für einen verkürzten Rückstand. Der Ausgleich blieb den Ahlenern aber aufgrund von klaren Fehlern in der Abwehr verwehrt, sodass der TSV Dormagen letztlich verdient mit 33:31 das Spiel für sich entschied. In der anderen Halbfinalbegegnung gewann ART Düsseldorf mit 35:25 gegen die JSG NSM-Nettelstedt.

► Das Rückspiel in Dormagen findet an diesem Samstag, 16. April, ab 16 Uhr statt.

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