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Handball: 3. Liga

HLZ mit randvollen Akkus in die „Drachenhöhle“

Ahlen

Die Akkus des HLZ Ahlener SG sind wieder aufgeladen. Das ist auch gut so. Schließlich reist der Drittligist am Samstag in die Höhle der Drachen – zu den Dragons der SG Schalksmühle-Halver. Dabei wird das Auswärtsspiel für einen Akteur aus dem Team von Trainer Frederik Neuhaus zudem zu einem besonderen Erlebnis.

Von Harald Hübl

Wollen nach 60 Minuten jublen: Matthias Schwalbe und das HLZ-Team. Foto: Wegener

Das spielfreie Wochenende haben die Drittliga-Handballer des HLZ Ahlener SG genutzt, um ihre Akkus aufzuladen. Fünf freie Tage hatte Trainer Frederik Neuhaus seinen Spielern verordnet. Seit Dienstag steht die Vorbereitung auf die Partie am Samstag, 19.30 Uhr, bei den Dragons der SG Schalksmühle-Halver auf dem Programm.

„Die Saison ist lang“, sagt Neuhaus. „Die Spieler sollten den Kopf wieder frei kriegen, ihre Körper herunterfahren und die Blessuren auskurieren.“ Am Dienstag hat der Alltag wieder begonnen. „Die Jungs haben sofort voll fokussiert trainiert“, freut sich Neuhaus. „Es war wieder Tempo im Spiel. Alle sind heiß auf das Spiel bei den Dragons.“

HLZ-Trainer Frederik Neuhaus

Moritz Frenzel besonders. Schließlich geht es gegen seine Ex-Kollegen, mit denen er in der letzten Spielzeit an der Aufstiegsrunde zur Zweiten Liga teilgenommen hatte. Frenzel kennt noch einen Großteil des Kaders und ist damit ein wertvoller Informant für seinen Trainer. Oder?

Frenzel als willkommene Info-Quelle

„Sagen wir mal, es schadet nicht“, räumt Neuhaus mit einem Lächeln ein. Der HLZ-Trainer schätzt die Tipps seines Spielers, aber er hat sich auch selbst durch intensives Videostudium ein Bild des Gegners gemacht. Schließlich hat Maciej Dmytruszynski jetzt das Sagen auf der Bank der Sauerländer und der hat seine eigene Spielphilosophie.

Neuhaus warnt vor den Gastgebern

„Das zeigen die vergangenen sieben Spiele“, sagt Neuhaus. In denen blieben die Gastgeber hinter den Erwartungen zurück und belegen Rang zehn. Ihre beiden Siege feierten die Dragons gegen LIT II (24:16) und Handball Lippe II (27:26). „Schalksmühle ist schlecht gestartet. Das muss man einfach sagen“, so der Trainer der Wersestädter. „Die Mannschaft bringt eine gewisse Qualität mit, weil sie eingespielt ist. Das ist keine Laufkundschaft.“

Dass der Gegner nach internen Querelen, Trainerentlassung und dem Verlust von fünf Leistungsträgern Zeit brauchte, um sich zu sortieren, war klar, ergänzt Neuhaus. Der Ahlener Trainer ist gespannt, welches taktisches Konzept sein Gegenüber seinem Team verpassen wird.

„Gegen Lippe II hat Schalksmühle eine offensive Deckung gespielt und den Gegner damit überrascht“, sagt er. „Bis dahin haben die Sauerländer immer auf eine defensive Variante gesetzt.“ Aber Neuhaus fährt optimistisch zu den Dragons: „Wir müssen unser Spiel spielen.“

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