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Handball: A.-Jugend Bundesliga

HLZ-Nachwuchs läuft am Ende die Zeit davon

Ahlen

Wer noch daran gezweifelt hat, sieht klarer. Die A-Junioren des HLZ Ahlener SG sind bundesligatauglich. Auch wenn es im zweiten Spiel der Hauptrunde ein 30:36 setzte. Aber lange Zeit war der Drittliga-Nachwuchs auf Erfolgskurs.

Von und

Athletischer Durchbruch: Jan Ferkinghoff setzt sich mitten in der Homberger Abwehr durch und zieht kräftig ab. Den A-Junioren des HLZ fehlte diesmal nicht viel zum Erfolg gegen Horneburg Foto: Toppmöller

Die Einschläge kommen näher – im positiven Sinne. Nach dem Auswärtserfolg beim MTV Lübeck kam die männliche A-Jugend des HLZ Ahlen auch gegen den VfL Horneburg eine gesamte Partie lang für Zählbares infrage. „Horneburg wird es sicher noch eine Runde weiter schaffen in dieser Saison – und wir hatten sie am Rande einer Niederlage“, frohlockte Co-Trainer Sebastian Supenkamp nach dem 30:36 daheim.

Das fiel deutlich zu hoch aus, weil das HLZ in den Schlussminuten komplett auf Manndeckung ging, alles riskierte. Doch der Reihe nach: Im ersten Durchgang sollte sich den Zuschauern in der Ebert-Halle ein extrem ausgeglichenes Duell darbieten, in dem sich kein Team auf plus drei entfernen konnte.

HLZ-Nachwuchs hat Shooter Hagedorn im Griff

Wenn sich einer darüber ärgern sollte, dann der Gastgeber, weil der bis zur zehnten Minute schon drei Hunderprozentige liegen gelassen hatte. Auf der anderen Seite hatte das HLZ in Gäste-Shooter Ole Hagedorn den wurfstärksten Spieler der gesamten Vorrunde gut im Griff – Hagedorn kam am Ende auf gerade vier Tore. Folgerichtig ging es mit 15:15 in die Pause.

Nach dieser zunächst das bekannte Spiel: ein Team legte vor, das andere nach, bis zum 22:23 war das HLZ dran. Dann allerdings musste der heimische Nachwuchs dem Fakt Tribut zollen, dass er sich reichlich Zwei-Minuten-Strafen einhandelte, „davon einige unnötige, die wir lassen müssen“, wie Sebastian Supenkamp bekannte. „Da haben wir uns in Einzelsituationen zu dumm angestellt.“

Co-Trainer Sebastian Supenkamp

Es brauchte nur eine Phase von vier Minuten (44. bis 48.), um die Partie vorzuentscheiden – Horneburg zog hier auf 27:22 davon. Das HLZ ließ sich zwar nicht abschütteln und war nach 58 Zeigerumdrehungen wieder dran (30:33), am Ende aber ging den Gastgebern schlicht die Zeit aus. „Wäre dieses Spiel noch länger gegangen, hätten wir es gewonnen“, bemerkte Supenkamp. „Am Ende war Horneburg in mehr Phasen besser.“

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