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Handball: 3.Liga

HLZ-Sieben möchte Panthern die Krallen stutzen

Ahlen

In Ahlen zeigen heute Abend Raubkatzen ihre Krallen. Genauer gesagt ab 20 Uhr in der Friedrich-Ebert-Halle. Denn dann sind die Bergischen Panther Gast des HLZ Ahlener SG. Dabei möchte der heimische Handball-Drittligisten den Kontrahenten natürlich nur zu gerne die Krallen stutzen. Wie es geht, haben die Spieler schon im ersten Aufeinandertreffen gezeigt. Eine Wiederholung wäre sicher nicht langweilig.

-hh-

Wenn Ferdi Hümmecke zupackt, dann hält das kein Textil aus: Trikot und Sporthose des Gegners werden auf eine knallharte Zerreißprobe gestellt. Foto: Wegener

Frederik Neuhaus erinnert sich noch gerne an das Hinspiel des HLZ Ahlener SG bei den Bergischen Panthern. Da sicherte sich seine Mannschaft mit dem 36:35-Sieg beide Punkte.

Die würden den Ahlenern bei der Neuauflage am Freitag (20 Uhr) in der Ebert-Halle auch gut zu Gesicht stehen. „Der Sieg in der Hinrunde war eine Riesenleistung von uns“, sagt Neuhaus. „Aber am Freitag wird das für uns ein ganz hartes Spiel, denn die eh schon gut besetzten Panther haben mit Maximilian Weiß, der in der Hinrunde gegen uns nicht dabei war, einen der besten Kreisläufer in ihren Reihen.“

Die Panther haben sich mit nunmehr 23:11 Zählern bis auf Platz drei hochgekämpft, den die HLZ-Sieben zum Ende der Hinrunde noch inne hatte. Doch nach vier Schlappen in Folge ist die Neuhaus-Sieben mit 17:17 Punkten auf den siebten Rang abgerutscht. Bei einer Niederlage droht ein negatives Punktekonto.

Der HLZ-Trainer ist von der Leistung der Gäste in den vergangenen Wochen beeindruckt. „Die Panther haben hier und da das nötige Quäntchen Glück gehabt, das wir in der Hinrunde auf unserer Seite hatten, sie haben konstanter gespielt und absolut gute Leistungen gezeigt. Deshalb steht die Mannschaft auch zurecht dort oben“, stellt er fest.

Das sieht sein Gegenüber Marcel Mutz genauso. „Meine Jungs spielen eine super Serie, sind sehr konstant, sehr stabil“, lobt der Gästetrainer. „Wir wollen am Ende unter die ersten Sechs kommen. Ich bin zufrieden. Auch wenn Zufriedenheit die größte Bremse ist.“

Neuhaus ist nur bedingt zufrieden

Mit dem Spiel seiner Jungs kann Neuhaus nur bedingt zufrieden sein. „Wir haben eine Mannschaft, die auf sehr hohem Niveau spielen kann“, sagt er. „Vor allem in den Momenten, wenn es sehr, sehr gut läuft. Läuft es nicht, müssen wir in unserem System bleiben, denn das macht uns stark. Das haben wir in dem ein oder anderen Spiel zu schnell ad acta gelegt. Wir wollten zu schnell die Situation lösen. Da fehlt uns noch das Quäntchen an Erfahrung.“ Aldekerk ist so ein Beispiel. In der Schlussphase fehlte der HLZ-Sieben die nötige Ruhe und Übersicht. „Das war ein schmerzhafter Lerneffekt, den wir mitnehmen müssen, auch wenn das nicht schön für uns ist.“,

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