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Handball: 3. Liga

HLZ-Sieben möchte Platz vier verteidigen

Ahlen

Zum Abschluss der Hinrunde wollen die Drittliga-Handballer des HLZ Ahlener SG am Samstag ein Ausrufezeichen setzen. Das Heimspiel gegen den TuS Spenge bietet schließlich die Möglichkeit, die Hinrunde mit einem Erfolgserlebnis abzuschießen. Damit würde zudem der gerade erreichte vierte Tabellenplatz verteidigt. Für das nötige Selbstvertrauen soll der jüngste Sieg sorgen.

Von Harald Hübl

Feuer frei für Ahlens David Spiekermann (r.), da wird selbst der Abwehr mulmig. Ferdi Hümmecke (l.) ist für diesmal raus der Aktion. Foto: Wegener

Auf Wolke Sieben schweben die Drittliga-Handballer des HLZ Ahlener SG nicht dahin. Doch der 38:33-Sieg beim Team Handball Lippe II hat die Mannschaft beflügelt, wie Trainer Frederik Neuhaus unter der Woche festgestellt hat. Jetzt will er den Schwung und die Leichtigkeit mit in die letzte Hinrunden-Partie am Samstag (19 Uhr) gegen den TuS Spenge nehmen. Der Erfolg im Lipperland hat die Ahlener auf den vierten Tabellenplatz gespült.

„Wir sind punktgleich mit dem Dritten TuS Opladen“, sagt Neuhaus voller Stolz. „Jetzt wollen wir unsere gute Platzierung auch verteidigen.“ Dass das möglich ist, steht außer Frage. Doch um erfolgreich zu sein, muss die HLZ-Sieben erneut alles raushauen, was sie hat. Tempo, Tempo und noch einmal Tempo lautet das Erfolgsrezept.

Gäste zuletzt arg dezimiert

Damit ist die Mannschaft in Augustdorf sehr gut gefahren. „Wenn wir das so wieder auf die Platte bringen, dann werden wir die Punkte in der Friedrich-Ebert-Halle behalten“, ist sich Neuhaus sicher. Denn Spenge hat derzeit Probleme. „Im vergangenen Spiel gegen Hamm musste ich auf sechs Spieler verzichten“, erklärt TuS-Trainer Heiko Holtmann. „Dass wir das Spiel mit einem Tor gewonnen haben, war reines Glück.“

Mit sechs Toren hatte Sören Kress einen großen Anteil am Erfolg. Die TuS-Verantwortlichen verpflichteten ihn aufgrund der Verletzungsmisere kurzfristig vom HC Eintracht Hildesheim.

HLZ-Coach Neuhaus kennt TuS-Neuzugang Sören Kress

„Sören ist für uns kein Unbekannter“, sagt Neuhaus. „Ich kenne ihn aus Emsdettener Zeiten. Er ist ein super erfahrener Spieler mit viel Übersicht. Der ist sofort in der Mannschaft angekommen. Mit ihm hat Spenge eine gute erste Sechs auf dem Feld.“

Und genau da kommt wieder das Tempo ins Spiel. Der erste Anzug der Gäste passt, der zweite nicht so. Es gilt also, die Anfangsformation von Beginn an unter Druck zu setzen und diesen über die gesamten 60 Minuten hoch zu halten. Gegen Lippe II hat das funktioniert.

„Spenge ist dafür bekannt, dass sie bei der schnellen Mitte kurzzeitig den Torwart herausnehmen und Sieben-gegen-Sechs spielen“, analysiert Neuhaus. „Damit haben sie dann mit Gräfe und Tesch zwei Kreisläufer. Darauf stellen wir uns ein.“

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