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Handball: 3. Liga

HLZ-Team braucht auch gegen Krefeld wieder Heldentaten

Ahlen

Das HLZ Ahlener SG hat Fahrt aufgenommen. Und der Drittligist hat nicht vor, das Tempo zu drosseln. Vielmehr soll gegen die HSG Krefeld der nächste Sieg eingefahren werden. Eine wichtige Rolle spielt dabei besonders ein Spieler.

Von Harald Hübl

Genau rechtzeitig zur Stelle: Ahlens Torwart Sven Kroker ist wieder fit Foto: Wegener

Der 35:28-Auftaktsieg der Drittliga-Handballer des HLZ Ahlener SG beim Aufstiegsaspiranten HSG Krefeld Niederrhein hatte viele Gesichter. Aber nur einen Namen: Sven Kroker. Ahlens Nummer eins war der Schrecken der HSG-Offensive. Am Samstag (19 Uhr) sind die Eagles vom Niederrhein nun in der Friedrich-Ebert-Halle zu Gast. Und rechtzeitig wird Kroker, den alle nur Bob nennen, nach überstandener Corona-Infektion wieder zwischen den Pfosten stehen.

„Stand jetzt sind alle dabei“, sagt HLZ-Trainer Freddi Neuhaus. Alle, bis auf Julian Damm, der mit seiner Schulterverletzung noch länger fehlen wird. „Sven ist Mittwoch wieder ins Training eingestiegen“, fügt der Trainer hinzu. „Ich gehe davon aus, dass er spielen wird.“ Ob er nach der Pause zu ähnlichen Heldentaten wie in der Glockenspitzhalle fähig sein wird, kann keiner sagen. Aber auch ohne ihn hat das Team zuletzt überzeugt.

HLZ-Coach Frederik Neuhaus

Doch wie wichtig die Männer zwischen den Pfosten sind, haben die bisherigen 13-Saisonspiele gezeigt. Zuletzt war es Maurice Behrens vorbehalten, dem TuS Spenge die Grenzen aufzuzeigen. In der entscheidenden Phase des Spiels war er zur Stelle. „Ich hoffe, dass unser Torwartgespann auch gegen die Eagles wieder einen richtig guten Tag hat“, sagt Neuhaus. „In den meisten Spielen haben wir uns auf unsere Keeper verlassen können. Das wäre gegen den Tabellenführer eine wichtige Unterstützung und ein Schlüssel zum Erfolg.“

Der Coach erwartet einen heißen Ritt

Ein überzeugendes Torhüter-Spiel ist für den Erfolg unabdingbar. Aber auch der Rest der Truppe muss auf Zack sein und wie ein Uhrwerk funktionieren, sonst wird das nichts mit der Wiederholung des Erfolgs. Schwer wird es alle Mal. „Krefeld wird uns nicht noch mal so unterschätzen wie im Hinspiel“, ist sich der HLZ-Trainer sicher. „Es wird am Samstag ein sehr heißer Ritt in voller Halle werden, davon gehe ich aus.“ Neuhaus tüftelt an der Taktik, will aber nicht zu viel verraten. „Wir haben im Hinspiel einiges richtig gemacht“, sagt er. „Davon werden wir das ein oder andere übernehmen, der Rest wird angepasst.“ Ein entscheidender Faktor wird die Tagesform sein. Und nicht nur die von Sven Kroker alias Bob.

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