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Reiten: Normalität hält beim heimischen Turniersport wieder Einzug

Hohenhorst zeigt sich vielseitig

Kreis Warendorf

Viele Monate musste auch der ländliche Reitsport mit allerlei Einschränkungen leben. Langsam hält aber auch auf den heimischen Turnieren die Normalität wieder Einzug. Mit 27 Prüfungen spulte der RFV Enniger-Vorhelm am zurückliegenden Wochenende ein beachtliches Programm an Wettbewerben ab.

Von René Penno

Lisa-Christin Lindstedt vom RV Alberslo Foto: Rene Penno

Die Normalität hält beim heimischen Turniersport wieder Einzug. Mit 27 Prüfungen bewegte sich der RFV Enniger-Vorhelm auf gewohntem Niveau. Das alles kombiniert mit einem Hygienekonzept, das einfach zu händeln war.

„Ich bin froh, dass keiner gemeckert hat“, sagte Agnes Kasprzyk. Nach dem ersten Turniertag waren Last und Anspannung von der Tur-nierleiterin abgefallen. Die manchmal ungewisse Vorbereitung war anstrengend genug. Und die aktuellen Lockerungen der letzten Wochen kamen dem RFV Enniger-Vorhelm entgegen. „Ich bin richtig glücklich“, gab Agnes Kasprzyk zu. „Die Stimmung an beiden Tagen war sehr ruhig und angenehm.“

Selbstverständlich bekamen die eigenen Reiter etwas mehr Applaus. Auch wenn es nicht zum Sieg reichte. Nahe dran war Lisanne Kelker in einer Dressurprüfung der Klasse E. Mit Graniti‘s Glöckchen bekam sie die Wertnote 7.2 und wurde Zweite. Dahinter reihten sich Jule Eberschneider (RV Ahlen) und Bubba mit der Wertnote 7.1 ein.

Einen zweiten Platz für die Gastgeber gab es auch in der Dressurreiterprüfung der Klasse L. Lucie Claire Heike und Davidoff überzeugten die Richter, die für diese Vorstellung die Wertnote 7.3 vergaben. Celine Fleuter (RV Ahlen) wurde mit Cicco Belli und der Note 7.2 Dritte. Auch im Springsport sammelte der RFV Enniger-Vorhelm Platzierungen. Mika Rausch klassierte sich mit Spencer und der Note 7.2 im Stilspringen der Klasse A als Achter.

Maxima Hohenhorst vom Nachbarverein RV Ahlen zeigte sich in Enniger vielseitig und holte gleich einige Platzierungen im Viereck und im Springparcours. In der Dressur der Klasse L, die als Kür ausgetragen wurde, reihte sie sich mit Demiroxx und der Wertnote 7.35 auf Rang drei ein. Die Siegerschleife holte sich Sarah Kock (Ascheberg) mit Fridolin und der Note 8.1 ab, Zweite wurde Franziska Gemmeke (Rinkerode) mit Exquidu und der Note 7.4.

Wie es bei solch einem ländlichen Turnier guter Brauch ist, bildet ein Springen der Klasse M den Abschluss. Die Entscheidung sollte eine Siegerrunde bringen. 21 Paare bewarben sich um den Sieg – und machten es spannend. Erstmal ging es um den Einzug in die Siegerrunde, für die sich die besten sechs Paare aus dem ersten Umlauf qualifizierten.

Den Sieg dieses Springens sicherte sich Alexander Rottmann mit Climax. Als letztes Paar im Wettbewerb verdrängten sie in 37,55 Sekunden Robin Bartmann (RV Albersloh) und Lord Lunatic auf Rang zwei. Dieses Paar war schon beim vorangestellten L-Springen Zweiter hinter Lisa-Christin Lindstedt (Albersloh) und Anton. Im M-Springen hatte Bartmann mit 37,99 Sekunden vorgelegt. Die Siegerrunde hatte Hubertus Große-Lümern (RV Vornholz) mit Ab geht’s in 38,42 Sekunden eröffnet, das reichte zu Platz drei.

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