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Fußball: 1. Schlering-SVD-Cup

Jedes Spiel ist beim SV Drensteinfurt ein Derby

Drensteinfurt

Turniere gehören zur Vorbereitung. Sie bieten die Möglichkeit, sich mit mehreren Mannschaften zu messen. Der 1. Schlering-SVD-Cup ragt aber heraus. Denn das Intensiv-Event verspricht nicht nur Lokalderbys am laufenden Band, sondern auch eine Besonderheit für die Zuschauer.

Von Uwe Niemeyer

Treffen am Mittwoch aufeinander: GW Albersloh und der SV Rinkerode, die zum sechsköpfigen Starterfeld beim Turnier des SV Drensteinfurt zählen. Auffälligster Akteur des SVR war in der bisherigen Vorbereitungszeit Rückkehrer und Torjäger Jan Hoenhorst (r.). Foto: Ulrich Schaper

Es warten Nachbarschaftsduelle am laufenden Band. Mehr noch. Jede Begegnung beim 1. Schlering-SVD-Cup ist ein Derby. Und dann noch über 90 Minuten. Jede Partie ist schon für sich betrachtet ein interessantes Vorbereitungsspiel. Fußball in komprimierter Form, was sich vom kommenden Sonntag (25. Juli) bis zum Finaltag am 1. August auf der Anlage des SV Drensteinfurt abspielt.

Das Teilnehmer-Sextett, bestehend aus der SG Sendenhorst, SV Rinkerode und GW Albersloh in Gruppe A sowie Fortuna Walstedde, TuS Ascheberg und Gastgeber SVD in Gruppe B ist in einem Radius von zwölf bis 15 Kilometer zu Hause. Lokalduelle in Reinform. „Wir haben die Vereine nicht zufällig so ausgewählt. Man kann ja sogar per Rad anreisen“, sagt Uwe Heinsch, sportlicher Leiter des gastgebenden Fußball-Bezirksligisten, zur Premieren-Besetzung.

Uwe Heinsch, sportlicher Leiter des SV Drensteinfurt

Jeder Mannschaft sind zwei Begegnungen garantiert. Vier der sechs Teams kommen nach der Qualifikation für die Endrunde auf vier Partien – alle über die volle Distanz. Im Optimalfall 360 Minuten in einer Woche. Also alles andere als ein Geplänkel, vielmehr ein Intensiv-Event. „Der Zeitpunkt ist aus meiner Sicht gut gewählt. Alle Mannschaften sind schon im Training und im Saft“, erwartet Heinsch auch sportliche Qualität.

Was auch die bisherigen Vorstellungen in den jeweiligen Testspielen versprechen. Während die SG Sendenhorst mit Blick auf den Kader sicher zum Kreis der Turnierfavoriten gehört, ließ auch der SV Rinkerode aufhorchen. Jan Hoenhorst, nach seinem Wechsel vom SV Herbern wieder zurück, ging für seinen Heimatverein sofort wieder auf Torejagd. In seinem ersten Testspiel für seinem neuen alten Verein erzielte er mal eben alle vier SVR-Treffer. Er belebt die Offensive. Was Sven Kusche, Mitglied des Trainer-Trios, nicht wirklich überraschte: „Er weiß wo das Tor steht. Das war für uns nicht neu.“ Und auch der Heimkehrer war zufrieden: „Besser kann man nicht starten.“

Dass beide Mannschaften – SGS und SVR – am Sonntag (13 Uhr) gleich das Eröffnungsspiel bestreiten, passt irgendwie ins Bild. Aufwärmen ist nicht, Betriebstemperatur ist gefragt. Was auch anschließend für die erste Begegnung der Gruppe B zwischen dem SVD und Fortuna Walstedde (15 Uhr) gilt. Ohnehin heißt es im Erlfeld: Fußball pur. Zunächst schon für 2020 vorgesehen, soll nun die Premiere zu 111 Jahren SV Drensteinfurt über die Bühne gehen. Aber auch in diesem Jahr ohne Festzelt und Geselligkeit. Die Nachbarschaftsduelle allein sorgen für genügend Reiz.

Florian Kraus, Trainer SG Sendenhorst

„Es stehen interessante Vergleiche mit Wettkampfcharakter an. Besonders ein mögliches Final-Wochenende verlangt den Mannschaften einiges ab“, blickt SG-Trainer Florian Kraus voraus. Seit Mittwoch und nach einwöchiger Pause ist seine Elf zurück im Training

Zu gewinnen gibt es natürlich auch etwas. Da macht der Cup keine Ausnahme. „Bares für die Mannschaftskasse“, verrät Heinsch. Die ersten vier Teams bessern ihre interne Schatulle auf. Der eine oder andere Verein sicher auch sein sportliches Image.

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